Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

24. September 2014 | Allgemeines

Leistungsschutzrecht: Staatsministerin Grütters unterstützt Verlage

Gespräch im Bundeskanzleramt / BDZV begrüßt die "klaren Worte"

Themen: Leistungsschutzrecht, Medienpolitik, Urheberrecht

Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, hat sich im Bundeskanzleramt mit Presseverlegern, Vertretern der privaten Fernseh- und Radiosendeunternehmen sowie den Geschäftsführern der Verwertungsgesellschaft VG Media zu einem Gespräch getroffen und ihnen Unterstützung bei der Durchsetzung ihrer Leistungsschutzrechte zugesagt. BDZV-Geschäftsführer Dietmar Wolff begrüßte die klaren Worte von Staatsministerin Grütters.

Wie die VG Media mitteilt, betonte die Staatsministerin: „Die Einführung des Leistungsschutzrechts für Presseverleger ist ein wichtiger medienpolitischer Beitrag zur Stärkung der Presselandschaft im digitalen Zeitalter. Verleger werden hierdurch in die Lage versetzt, über das ´Ob´ und ´Wie´ der Vermarktung ihrer Presseprodukte im Netz zu entscheiden. Es ist wichtig, dass es die VG Media übernommen hat, Presseverleger bei der Wahrnehmung ihres Rechts zu unterstützen. Ihr kommt bei der Durchsetzung des Leistungsschutzrechts nun eine wichtige Rolle zu. Offenbar werden Presseverleger von Suchmaschinenbetreibern teilweise vor die Wahl gestellt, entweder auf die Ausübung ihres Leistungsschutzrechts zu verzichten oder aus dem Angebot ´ausgelistet´ zu werden. Das halte ich für sehr problematisch. Denn letztlich geht es um eine funktionierende Presselandschaft, die zur kulturellen und medialen Vielfalt in unserem Land gehört, sowie darum, den Journalisten und Kreativen im Pressewesen eine angemessene Vergütung ihrer Arbeit zu ermöglichen.“

Suchmaschinenbetreiber mit Marktanteilen von über 90 Prozent in Deutschland haben für die Auffindbarkeit von Inhalten eine besondere gesamtgesellschaftliche Verantwortung, waren sich Kulturstaatsministerin Grütters und die Vertreter der Presse- und Sendeunternehmen laut VG Media einig. Gegenstand des Gespräches war demnach auch die Forderung nach einer Gleichbehandlung der privaten Sendeunternehmen gegenüber allen anderen Rechteinhabern durch Beteiligung an der Privatkopievergütung vor dem Hintergrund der wachsenden digitalen Kopiermöglichkeiten und der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes.

Am Gespräch teilgenommen haben: Conrad Albert (ProSiebenSat.1 Media AG), Christoph Keese (Axel Springer SE), Michael Tenbusch (Burda Broadcast Media GmbH & Co. KG), Harald Gehrung (Radio ffn, Funk & Fernsehen Nordwestdeutschland Marketing- und Vertriebs GmbH), Dr. Ralf Held (Augsburger Allgemeine im Verbund der Mediengruppe Pressedruck), Maren Ruhfus und Markus Runde (beide VG Media).

Die VG Media ist die Verwertungsgesellschaft der privaten Medienunternehmen mit Sitz in Berlin. Sie vertritt die Urheber- und Leistungsschutzrechte nahezu aller deutschen und mehrerer internationaler privater TV- und Radiosender sowie über 200 digitale verlegerische Angebote.

Kontakt: VG Media, Bernd Delventhal, Telefon: 030/20620020, E-Mail: bernd.delventhal(at)vgmedia.de

zurück