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18. September 2012 | Allgemeines

Leistungsschutzrech: Schutzbedürfnis so groß wie in der Film- und Musikindustrie

Die Notwendigkeit ein Leistungsschutzrecht für Presseverlage einzuführen, hat VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer in einem Gastbeitrag für die Nachrichtenagentur dapd noch einmal unterstrichen. Im Internet könne und werde die Online-Presse von Dritten ausschnittsweise oder komplett übernommen und in unterschiedlicher Weise verwertet und vermarktet. „Damit ist das Schutzbedürfnis der Verlage so groß wie bei Werkmittlern der Film- und Musikindustrie, die längst über eigene Leistungsschutzrechte verfügen“, erklärte Scherzer am 17. September 2012.

leistungsschutzrecht2In seinem Artikel unterstrich der zudem noch einmal, dass der nun vorliegende Gesetzentwurf sogar hinter dem Schutz anderer Werkmittler zurückbleibe. „So sind gewerbliche Vervielfältigungen von Presseprodukten oder die gewerbliche Veröffentlichung in internen oder externen Unternehmensangeboten nicht geschützt“, so Scherzer.

Bereits Anfang August dieses Jahres hatte BDZV-Präsident Helmut Heinen in seinem Gastbeitrag für dapd unterstrichen, das Leistungsschutzrecht werde private und gemeinnützige Nutzungen nicht einzuschränken. Dazu gehöre selbstverständlich auch, dass „Verlinken und Zitieren wie bisher erlaubt bleiben“.

Mit dem Artikel von Stephan Scherzer endet die dapd-Serie zum Leistungsschutzrecht. Neben den Verlagsvertretern artikulierten in den vergangenen Wochen beispielsweise auch Google-Sprecher Kay Oberbeck und Michael Konken, Bundesvorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbands, ihre Gedanken zum Gesetzesentwurf.

Weitere Informationen zum Leistungsschutzrecht finden sich unter www.pro-leistungsschutzrecht.de.

Ort: Berlin

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