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14. Januar 2004 | Namen und Nachrichten

Leipziger Medienpreis vergeben

Der mit insgesamt 30.000 Euro dotierte Leipziger „Preis für die Freiheit und Zukunft der Medien“ geht 2004 zu gleichen Teilen an die Organisation „Journalisten helfen Journalisten“, die spanische Tageszeitung „La Voz de Galicia“ und den amerikanischen Fotografen James Nachtwey. Nachtwey, der erst kürzlich bei einem Fotoeinsatz im Irak schwer verletzt worden war, erhält die Auszeichnung für sein journalistisches Lebenswerk. Die Organisation „Journalisten helfen Journalisten“ wird gewürdigt für ihren mutigen und selbstlosen Einsatz für die Pressefreiheit, für in Not geratene, an ihrer Arbeit gehinderte, misshandelte Kollegen oder die Hinterbliebenen getöteter Journalisten. „La Voz de Galicia“, die „Stimme Galiziens“, ist die größte Zeitung der spanischen Region, vor deren Küste im November 2002 der Tanker „Prestige“ sank und eine gewaltige Ölpest auslöste. Die Jury ehrte mit dem Preis das große journalistische Engagement von „La Voz“, mit dem die Zeitung mit kritischer und weitsichtiger Berichterstattung die Versuche von Regierung und örtlichen Behörden konterkarierte, die Katastrophe zu verharmlosen. Der „Preis für die Freiheit und Zukunft der Medien“ wird Ende April 2004 in Leipzig verliehen. Mit ihm werden Medienpersönlichkeiten und –institutionen gewürdigt, die sich „mit Risikobereitschaft, hohem persönlichen Engagement, Mut und demokratischer Überzeugung für die Sicherung und Entwicklung der Pressefreiheit einsetzen“. Zudem soll der Preis die Erinnerung an die von Leipzig ausgegangene friedliche Revolution in der DDR wach halten, zu deren Auslösern nicht zuletzt der Wunsch nach Presse- und Meinungsfreiheit gehörte. Die Ausschreibung für das Jahr 2005 läuft bereits. Kontakt: Medienstiftung der Sparkasse Leipzig, Telefon: 0341/ 562 96 61, E-Mail: info@leipziger-medienstiftung.de.

 

Internet: www.leipziger-medienstiftung.de

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