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23. November 2017 | Namen und Nachrichten

Lehrermedientag: 1200 Pädagogen beteiligen sich an VBZV-Aktion

(Foto: Angie Wolf)(Foto: Angie Wolf)„Wir hatten das Ziel, die bayerischen Lehrer, Eltern und Schüler professionell über aktuelle Trends in den Medien zu informieren. Durch eine enge Kooperation unserer Zeitungsverlage mit Experten aus Wissenschaft, Lehre und anderen Medien ist dies wunderbar gelungen“, erklärte Markus Rick, Hauptgeschäftsführer des Verbands Bayerischer Zeitungsverleger (VBZV), zum Abschluss des ersten bayerischen Lehrermedientags am 22. November 2017. Der Fortbildungstag für Lehrkräfte fand parallel an zwölf Standorten statt, insgesamt folgten über 1.200 Lehrkräfte dem Ruf der 16 gastgebenden Medienhäuser.

Die 16 Verlage boten jeweils vor Ort Fachreferate und Diskussionen rund um die Entwicklung der Branche. In München hatten „Süddeutsche Zeitung“, „Münchner Merkur“, „Abendzeitung“ und „tz“ eine gemeinsame Veranstaltung organisiert, an der 200 Lehrkräfte teilnahmen. Redakteure der vier Verlage hatten Themen vorbereitet wie „Sind Medien noch glaubwürdig?“ oder „Welcher Nachricht kann ich trauen? Warum die Quelle so wichtig ist“. Aber auch rechtliche Fragen, beispielsweise zum Datenschutz im Klassenzimmer, wurden erörtert. In Landshut beleuchtete der Präsident der Bayerischen Landeszentrale für Neue Medien (BLM), Siegfried Schneider, die „Medienkompetenz als moderne Schlüsselqualifikation“. In Würzburg berichtete Rechtsanwalt Chan-Jo Jun über seine juristische Auseinandersetzung mit dem Social-Media-Riesen Facebook und zog ein überraschendes Fazit: „Alle Menschen sind gleich, außer auf Facebook“. Weitere Tagungsorte waren Aschaffenburg, Augsburg, Bamberg, Coburg, Hof, Kempten, Landshut, Nürnberg, Regensburg und Weiden. „Wir alle sind in der Pflicht, unseren Kindern und Jugendlichen Orientierung zu geben und im Sinne einer zeitgemäßen Medienerziehung fit für die Digitalisierung zu machen“, fasste der bayerische Kultusminister Ludwig Spaenle als Schirmherr der Aktion zusammen.

Landesverbände, die angesichts des großen Erfolgs eine vergleichbare Aktion initiieren möchten, sind herzlich eingeladen, sich an den VBZV zu wenden.

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