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06. Oktober 2008 | Allgemeines

Lehari: Faire Rahmenbedingungen statt Überregulierung

ENPA-Präsident mahnt in einem offenen Brief an Nicolas Sarkozy

Der Präsident des Europäischen Zeitungsverlegerverbands (ENPA), Valdo Lehari jun., hat in einem offenen Brief an den französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy, derzeit zugleich Präsident des Europäischen Rates, faire wirt-schaftliche Rahmenbedingungen für die Zeitungen angemahnt. Dies sei die Voraussetzung für jegliche Leseförderungsmaßnahmen, mit denen starke Demokratien und bürgerlicher Gemeinsinn gefördert werden sollten.

Anlass war der von Präsident Sarkozy einbe­rufene zweimonatige „Generalstand“ der Presse (états généraux de la Presse), der sich seit dem 2. Oktober 2008 mit den wirtschaftlichen He­rausfor­derungen der französischen Tagespresse in Frankreich beschäftigt.

Der ENPA-Präsident wies in diesem Zusam­menhang auf die besondere Bedeutung der Zei­tungen für die Lesefähigkeit in ganz Europa hin. Zeitungsverleger in anderen europäischen Län­dern sähen sich thematisch ähnlich gelagerten Problemen gegenüber wie die französische Presse. Lehari hob unter anderem die Themen Werbung und Mehrwertsteuer hervor. Auch die Urheberrechtsfrage sei angesichts der aktuellen digitalen Entwicklungen ein Kernproblem, für das faire Regeln gefunden werden müssten. Die Zei­tungsverleger in ganz Europa erwarteten, führte Lehari weiter aus, dass die nationalen Regierun­gen wie auch die europäischen Autoritäten für Konditionen sorgten, die der Presse im 21. Jahr­hundert zu einem neuen Aufschwung verhelfen könnten, statt die Zeitungsindustrie überzuregu­lieren. Den Brief im Wortlaut lesen Sie hier

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