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28. Juni 2002 | Allgemeines

Langfristig Wettbewerbsfähigkeit sichern

Verband der Lokalpresse mit neuem Namen / Dirk Schulte Strathaus beim Jahreskongress in Berlin als Vorsitzender bestätigt

Der Verband der Lokalpresse hat am 5. Juni 2002 anlässlich seiner Mitgliederversammlung in Berlin eine Namensänderung beschlossen und heißt ab sofort „Verband Deutscher Lokalzeitungen e.V.“. In seiner Funktion als Vorsitzender der Organisation wurde bei dieser Gelegenheit Dirk Schulte Strathaus, Verleger des „Delmenhorster Kreisblatts“ bestätigt.

Wiedergewählt wurde auch die stellvertretende Vorsitzende, Inken Boyens („Dithmarsche Landeszeitung“, Heide). Weiterhin gehören dem Vorstand an Thomas Bauer („Hanauer Anzeiger“), Hans Brachvogel („Haller Kreisblatt“), Edzard Gerhard („Emder Zeitung), Günther Niemeyer („Deister- und Weserzeitung“, Hameln), Dr. Wolfgang Röhm („Sindelfinger Zeitung“), Reiner Sixta („Aichacher Zeitung“) sowie Hans-Ulrich Wetzel („Mühlacker Tagblatt“).

 

Um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ging es am Tag zuvor beim Kongress der Deutschen Lokalpresse. Der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber befürwortete zum Beispiel eine Änderung des 325-Euro-Gesetzes und empfahl, die Grenze der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse auf 400 Euro anzuheben, um wieder ein mittelstandsfreundliches Klima in Deutschland zu befördern. Ferner verwies Stoiber darauf, dass die hohen Abgaben klein- und mittelständischer Unternehmen in keinem Verhältnis zu ihrer gesamtwirtschaftlichen Bedeutung stünden. Nur das Entlasten des Mittelstands durch Steuersenkungen führe zu einem Ankurbeln der deutschen Wirtschaft. Das Anspringen des Konjunkturmotors würde auch wieder das Werbeaufkommen und damit die Anzeigenumsätze bei Lokal- und Regionalzeitungen erhöhen. Dann sei die Zukunft der deutschen Zeitungen weiter aussichtsreich, versicherte der bayerische Ministerpräsident.

 

„Neue Strategien für Lokalzeitungen?“ lautete das Thema bei der Fachtagung des Verbands der Lokalzeitungen. Unternehmensberater Andreas von Roth etwa konstatierte in seinem Einführungsvortrag „Nicht die Vergangenheit bewerten, sondern die Zukunft gestalten“, dass sich lokale Zeitungshäuser derzeit in einem Optimierungsprozess befänden, um ihre langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Bei diesem Prozess müsse großer Wert auf die Motivation der Mitarbeiter und die Identifikation mit ihrem Unternehmen gelegt werden. Der Medienrechtler Michael Rath-Glawatz regte an, Mitarbeiter am Zeitungsunternehmen zu beteiligen. Beteiligung leiste Identifikation und damit eine förderliche Entwicklung des Unternehmens.

 

Der Hauptgeschäftsführer der „Lübecker Nachrichten“, Dr. Günter Semmerow, berichtete unter dem Motto „Wandel als Schlüssel zum Erfolg“ über die Neuausrichtung der „Lübecker Nachrichten“. Bei der Verankerung eines erfolgreichen integrierten Marketings sei „alles Denken und Handeln im Verlag auf Kunden und Markt zugeschnitten“ worden.

 

Kontakt: Verband Deutscher Lokalzeitungen, Martin Kaßler, Telefon 030/398051-56, E-Mail martin.kassler@lokalpresse.de.

 

Internet: www.lokalpresse.de

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