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05. März 2004 | Allgemeines

Landesrechnungshof: ZDF soll fasten

Finanzkontrolleure kritisieren Kosten für nie gebauten Mainzer Medienpark

Der Rechnungshof Rheinland-Pfalz hat das Finanzmanagement des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) kritisiert. Die Finanzkontrolleure rügen besonders die Millionenkosten für den nie gebauten Medienpark in Mainz.

Bei der für die Realisierung zuständigen Tochtergesellschaft seien bis Ende 2001 direkte Aufwendungen von 10,6 Millionen Mark sowie dort als Vorlaufkosten nicht getrennt ausgewiesene Gemeinkosten angefallen, zitiert das „Handelsblatt“ (Düsseldorf) aus dem Bericht des Rechnungshofs. Angesichts der Diskussionen um höhere Rundfunkgebühren ab 2005 kommt diese Kritik für das ZDF zu einem ungünstigen Zeitpunkt. ARD und ZDF hatten sich am 20. Februar gerade zu einer Selbstverpflichtung mit dem Ziel von mehr Einsparungen bereit erklärt. Ob diese Sparziele noch Einfluss auf das laufende Gebührenverfahren haben können, „sei allerdings fraglich“, schreibt das „Handelsblatt“.

Der auf dem ZDF-Gelände geplante Freizeitpark mit einem riesigen Traumschiff, der ursprünglich 100 Millionen Euro kosten sollte, war angesichts von Stellenabbau und Haushaltsdefizit intern stets umstritten – und im Juni 2003 von ZDF-Intendant Markus Schächter gestoppt worden.

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