Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

09. Dezember 2002 | Ausland

Lage der Pressefreiheit verschlechtert sich

Seit Januar 2002 wurden 41 Journalisten getötet. Die Lage der Pressefreiheit hat sich weltweit verschlechtert, beklagte der Weltverband der Zeitungen (WAN) anlässlich seines jährlichen Berichts zur Pressefreiheit am 25. November 2002 in Moskau. In denjenigen Ländern, in denen es bereits seit langem Probleme mit der Meinungsfreiheit gebe, sei wenig oder kein Fortschritt zu beobachten, kritisierte der WAN. Und dort, wo ein Fortschritt auszumachen war (Namibia, Westafrika, El Salvador, Honduras, Mexiko und Osteuropa), hätten jüngste Ereignisse überdeutlich gezeigt, dass die Medien noch einen weiten Weg zu gehen hätten. Kolumbien ist nach Angaben des Weltverbands die tödlichste Gegend für Journalisten, hier starben im laufenden Jahr zehn Medienangehörige. In Russland waren es vier, in Mexiko und auf den Philippinen drei. Mindestens 119 Journalisten seien in Haft, die meisten von ihnen in Nepal (24), Eritrea (18), Burma (15), China (11) und Iran (10). „Diese deprimierende Statistik sollte jedoch nicht gewisse positive Entwicklungen verdecken, wie etwa in Benin und Ghana“, heißt es weiter in dem Report. Dies seien die beiden Länder mit dem wohl höchsten Grad von Pressefreiheit auf dem afrikanischen Kontinent. Verbesserungen seien darüber hinaus auch in Somalia, Sudan, Peru und Afghanistan registriert worden. Kontakt: WAN, Larry Kilman, Telefon 00331/47428500, E-Mail lkilman@wan.asso.fr.

 

Internet: www.wan-press.org

zurück