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22. November 2002 | Allgemeines

Lage am Zeitungsdruckpapiermarkt ist ruhig

Verbrauch in Europa geht im laufenden Jahr zurück

Der Verbrauch von Zeitungsdruckpapier in Europa dürfte im Jahr 2002 rückläufig sein. Wie die Arbeitsgruppe Papier des BDZV unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, Herbert Woodtli (Axel Springer Verlag), ermittelte, gingen die bis einschließlich September 2002 ausgelieferten Mengen um rund sieben bis acht Prozent zurück.

Die „sehr verhaltene Konjunkturentwicklung mit entsprechend rückläufigem Anzeigenaufkommen“ und Umfangreduzierungen in Deutschland und Europa hätten diese Entwicklung bedingt, heißt es dazu aus der Arbeitsgruppe.

 

Aus der Sicht der Experten wird es im laufenden Jahr auch nicht – wie 2000 – zu einer Papierknappheit in Deutschland kommen. Vielmehr würden wegen der schlechten wirtschaftlichen Entwicklung und damit verbundener Umfangrückgänge die vereinbarten Liefermengen teilweise nicht abgenommen. Der Europäische Wirtschaftsdienst EUWID Papier und Zellstoff berichtet von Produktionseinschränkungen der Hersteller. Auch im kommenden Jahr rechnet die Arbeitsgruppe mit einer ausreichenden Versorgung des Markts. Dies gelte selbst dann, wenn der Verbrauch an Zeitungsdruckpapier gegenüber dem laufenden Jahr konjunkturbedingt wieder steigen sollte. In diesem Zusammenhang weisen die Experten darauf hin, dass sich der Wegfall des Einfuhrzolls für Importe aus Kanada und USA nach Westeuropa seit dem 1. Januar 2002 positiv ausgewirkt habe. Obendrein würden auch zunehmend von russischen Herstellern brauchbare Qualitäten angeboten. Kontakt: BDZV, Jörg Laskowski, Telefon 030/ 726298-222, E-Mail: laskowski@bdzv.de

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