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27. Januar 2015 | Namen und Nachrichten

Kurt Koszyk gestorben

Themen: Köpfe

Professor Dr. Kurt Koszyk, Nestor der deutschen Pressegeschichtsschreibung, ist am 1. Januar 2015 in München gestorben. Nach ersten Stationen als Journalist (bei der „Westfälischen Rundschau“) und in der Öffentlichkeitsarbeit (bei VEW) wechselte Kurt Koszyk 1957 in die Wissenschaft und übernahm die Leitung des Instituts für Zeitungsforschung der Stadt Dortmund. 1965 gründete er das Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse. 1968 folgte die Habilitation an der Freien Universität Berlin bei Fritz Eberhard. Wenig später wurde Koszyk zum Hochschullehrer an der Ruhr-Universität Bochum ernannt. Zurück in Dortmund wurde er fünf Jahre später zum Vorsitzenden der NRW-Planungskommission für hochschulgebundene Journalistenausbildung berufen und initiierte – damals in enger Abstimmung auch mit dem BDZV – den Modellstudiengang Journalistik an der pädagogischen Hochschule Dortmund. 1976 wurde er zum Gründungsprofessor des Studiengangs berufen. Neben seiner Lehrtätigkeit trat der Wissenschaftlicher immer wieder mit wichtigen Publikationen zur Zeitungs- und Kommunikationswissenschaft hervor; die mehrbändige „Geschichte der deutschen Presse“ gilt bis heute als Standardwerk.

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