Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

25. Mai 2000 | Namen und Nachrichten

Kummers Märchen

Die "Süddeutsche Zeitung" (SZ) in München hat sich am 18. Mai 2000 öffentlich für gefälschte Hollywood-Interviews des "SZ"-Magazin-Autors Tom Kummer entschuldigt. In einer Erklärung auf der Medien-Seite der Zeitung äußerte "SZ"-Chefredakteur Hans-Werner Kilz sein Bedauern und meinte, dass "ein Mitarbeiter, der Interviews passagenweise erfindet", sich nicht nur für die "Süddeutsche Zeitung" disqualifiziere. Die Chefredaktion des "SZ"-Magazins werde Vorkehrungen treffen, um "derart unverzeihliche Pannen" künftig zu verhindern. Der als Autor auch für zahlreiche andere namhafte deutschsprachige Blätter tätige Kummer hatte Ende der 90-er Jahre unter anderem für das "SZ"-Magazin vielbeachtete Interviews mit Hollywoodstars wie Sharon Stone, Kim Basinger oder Brad Pitt geführt. Das "SZ"-Magazin hatte sich im vergangenen Jahr wie das Magazin des Züricher "Tagesanzeigers" nach Zweifeln an der Arbeitsweise Kummers von dem Schweizer Journalisten getrennt. Öffentlich bekannt wurden die Vorwürfe gegen Kummer Anfang Mai durch einen Bericht der Zeitschrift "Focus".

zurück