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10. Juli 2009 | Namen und Nachrichten

Künstlersozialversicherung wird billiger

Die Abgabe zur Künstlersozialversicherung soll 2010 von 4,4 auf 3,9 Prozent sinken. Dies teilte das Bundesarbeitsministerium am 2. Juli 2009 in Berlin mit und bezifferte die Entlastung auf 20 Millionen Euro jährlich. Die Künstlersozialversi­cherung schützt gut 160.000 freiberufliche Künstler, Journalisten und Autoren gegen Krank­heit und Arbeitslosigkeit und sorgt auch für deren Alterssicherung. Die Abgabe zur Künstlersozial­kasse (KSK) muss bezahlen, wer die Arbeit von „Kulturschaffenden“ verwertet, beispielsweise Verlage, Theater oder Galerien.

Im Jahr 2005 war der Abgabesatz aufgrund schwindender Einnahmen von 4,3 auf 5,8 Prozent (plus 35 Prozent) angehoben worden. Führende Medienverbände, unter ihnen der BDZV, hatten seinerzeit protestiert, dass die Anhebung der Abgaben angesichts der Diskussion um eine Entlastung der Unternehmen von Nebenkosten geradezu widersinnig sei („BDZV Intern“ berich­tete). Finanziert wird die KSK auch aus einem Zuschuss des Bundes und aus Beiträgen der Versicherten selbst.

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