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06. Juni 2001 | Ausland

Kubanische Journalisten gründen Verein für Meinungsfreiheit

Kubanische Journalisten haben am 31. Mai 2001 in Havanna einen Verein zur Förderung der Meinungsfreiheit gegründet. Ein weiteres Ziel sei die Ausbildung unabhängiger Journalisten und die finanzielle Unterstützung ihrer Familien, sagten die Gründungsmitglieder bei einem Pressegespräch. Es gibt in Kuba vermutlich nicht mehr als 100 unabhängige Journalisten. 40 von ihnen hätten sich jetzt der Vereinigung angeschlossen. Sie nennt sich nach einem kubanischen Reporter, der Anfang des vergangenen Jahrhunderts lebte: "Journalistenverein Manuel Marquez Sterling". Da die Medien in Kuba in staatlicher Hand sind, veröffentlichen die unabhängigen Journalisten ihre Texte in der Regel auf im Ausland gemeldeten Internet-Seiten und in US-amerikanischen Zeitungen. Von der Regierung Fidel Castros werden sie als "Agenten des US-Imperialismus" bezeichnet. Nach Auskunft des Interamerikanischen Verlegerverbands hat die Repression gegen unabhängige Journalisten in den vergangenen Jahren nachgelassen. Es gelten jedoch weiterhin Gesetze, nach denen sie wegen "Feindpropaganda" oder "Verunglimpfung von Staatsorganen" festgenommen und vor Gericht gestellt werden können.

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