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30. Januar 1998 | Ausland

Kubanische Journalisten freilassen

Die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen hat im Zuge des Besuches von Papst Johannes Paul II auf Kuba von der kubanischen Regierung die Freilassung zweier Journalisten gefordert. Lorenzo Paez Nunez, Korrespondent des "Buro de Prensa Independiente de Cuba", und Bernardo Arévalo Padrón, Begründer der Agentur "Linea sur Press", säßen, wie Reporter ohne Grenzen mitteilt, seit Juli beziehungsweise seit November 1997 wegen "Beleidigung" und "Verleumdung" staatlicher Organe im Gefängnis. In diesem Zusammenhang weist die Menschenrechtsorganisation darauf hin, daß die kleinen, unabhängigen Pressebüros in Kuba unter "sehr schwierigen Bedingungen" arbeiteten. Sogar der Besitz einer Schreibmaschine unterliege der Meldepflicht. Der Besitz eines Fotokopierers oder Faxgeräts ohne staatliche Genehmigung könne mit Gefängnis bestraft werden. Der Zugang zum Internet werde streng überwacht; und selbst die staatlichen Medien unterlägen ständiger Beobachtung.

Kontakt:
Reporter ohne Grenzen,
Tel.: 030/6158585,
Fax: 030/6143463.

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