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13. Oktober 2006 | Allgemeines

Konzertveranstalter: Fotografen uneingeschränkt arbeiten lassen

Zeitliche Befristung oder inhaltliche Vorgaben sind nicht angebracht

Der Verband Deutscher Konzertdirektionen (VDKD) hält „an der bisher bewährten Praxis fest, Journalisten die Berichterstattung über Konzerte nach branchenüblichen Standards zu ermöglichen“. Das erklärte VDKD-Präsident Michael Russ am 26. September 2006 in München.

Aus Sicht des Verbands sei eine zeitliche Be­fristung der Verwendung von Fotos oder die in­haltliche Beschränkung auf ein Medium in Foto­grafenverträgen „nicht angebracht“. Die Presse habe das Recht, sich zu informieren und zu foto­grafieren, um eine umfassende Vor- und Nachbe­richterstattung über ein Konzert oder eine Tour­nee leisten zu können. Dass gleichwohl die Pri­vatsphäre respektiert und gewahrt bleiben müsse, sei selbstverständlich, führte der VDKD weiter aus. Zuvor waren insbesondere anlässlich der Tour­neen von Robbie Williams und den Rolling Sto­nes die dort von den Veranstaltern verlangten Fotografen-Verträge kritisiert worden, die die Bildjournalisten in unzumutbarer Weise bei ihrer Arbeit eingeschränkt hätten. Mehrere Nachrich­ten-Agenturen, Fotografen und Zeitungen ver­zichte­ten in der Folge ganz auf eine Berichter­stattung in Wort und/oder Bild. Dies führte zu einer Diskus­sion über Arbeitsbedingungen und Rechte von Bildjournalisten, was in einem Roundtablegesp­räch zum Thema „Fotografen­verträge bei Kon­zerten“ gipfelte, zu dem der Deutsche Journalis­ten-Verband Mitte September nach Berlin gela­den hatte.

VDKD-Präsident Russ bekräftigte in diesem Zusammenhang, dass die „Konzertveranstalter natürlich an einem guten Verhältnis zur Presse interessiert“ seien und der Verband das Thema bereits im November 2005 in einem Gespräch mit dem BDZV und der Deutschen Presse-Agentur erörtert habe.

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