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16. Juli 1999 | Namen und Nachrichten

Konrad-Adenauer-Stiftung vergibt Journalistenpreis nach Hameln

Die "Deister- und Weserzeitung" (DeWeZet) in Hameln hat den Lokaljournalistenpreis 1998 der Konrad-Adenauer-Stiftung errungen: Die mit 10.000 Mark dotierte Auszeichnung wurde den Redakteuren am 12. Juli 1999 in Hameln überreicht. Der Generalsekretär der Stiftung, Lothar Kraft, würdigte die Redakteure "für vorbildlichen Journalismus vor Ort". Den zweiten, mit 5.000 Mark dotierten Preis erhielt die "Leipziger Volkszeitung". Den dritten Preis und 2.500 Mark teilen sich die Lokalredaktionen der "Rheinzeitung" in Koblenz und der "Erlanger Zeitung". Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hermann Kues, erklärte in seiner Festrede, daß die ausgezeichneten Zeitungen "ihr Schicksal wie in einem unlösbaren Gewebe mit dem ihrer Region verbunden" hätten. Den Redakteuren der "Deister- und Weserzeitung" falle es mit der 150jährigen Tradition ihres Blattes "schwer und leicht zugleich, einen qualitativ hochwertigen Lokaljournalismus zu pflegen". Für die "Leipziger Volkszeitung" äußerte Kues, sei es sicher eine Erlösung gewesen, als die innere und äußere Zensur abgeschüttelt werden konnte. Themen, die die Redakteure heute aufnähmen, hätten zu DDR-Zeiten keine Druckchancen gehabt. Die "Rheinzeitung" und die "Erlanger Zeitung" würdigte der Festredner für ihre sehr aktuellen Themen, etwa die Berichterstattung über Jugend und Gewalt. "Die Lokalseiten der regionalen Zeitungen gehören praktisch zu den ganz wenigen Medien, in denen die Jugend noch eine ernsthafte Plattform für ihre spezifischen Probleme hat."

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