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05. September 2005 | Namen und Nachrichten

Konrad-Adenauer-Lokaljournalistenpreis vergeben

"Die neue Württembergische Zeitung" in Göppingen ist am 29. August 2005 in Berlin mit dem Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung geehrt worden. Die Jury zeichne das schwäbische Blatt für seine ungewöhnliche Aktion "Mir schaffet's - Aufbruch im Stauferkreis" aus, teilte die Konrad-Adenauer-Stiftung mit. Der zweite Preis ging an die Zeitungsgruppe Lahn-Dill (Wetzlar) für die Serie "Sehen wir bald alt aus?". Die "Stuttgarter Zeitung" erhielt den dritten Preis für ihre Text-/Bild-Komposition einer Portrait-Serie. Sonderpreise gingen an die "Berliner Zeitung", das "Hamburger Abendblatt", den "Kölner Stadt-Anzeiger", die "Potsdamer Neuesten Nachrichten" und die "Westallgäuer Zeitung". Einen außerordentlichen Sonderpreis erhielt die "Berliner Morgenpost" für ihre Serie "Der große Berliner Behördentest". Außer der Reihe geehrt wurde auch Paul-Josef Raue, Chefredakteur der "Braunschweiger Zeitung", für seine Gesamtleistung. Der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Bernhard Vogel, würdigte die Preisträger; die Festrede hielt der frühere baden-württembergische Ministerpräsident Lothar Späth. Vogel machte darauf aufmerksam, dass die Lokaljournalisten "ganz nah dran" am Objekt ihrer Berichterstattung seien und die Auswirkungen ihrer Artikel auch deutlich zu spüren bekämen. Beim Aussprechen unangenehmer, jedoch als richtig und notwendig erkannter Wahrheiten sei es da besonders wichtig, dass die Lokalredakteure auf Rückhalt in Redaktion und Verlag vertrauen könnten. Späth warb für die Lokalredaktion als Keimzelle der Organisation der Bürger.

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Konrad-Adenauer-Journalistenpreises hat Preisinitiator Dieter Golombek ein "Best of" gemeinsam mit dem langjährigen Chefredakteur der "Neuen Presse" in Hannover, Erwin Lutz, herausgegeben. Verleger Stefan von Holtzbrinck stellte den Band "Ausgezeichnet - das Beste aus 25 Jahren Lokaljournalisten-Preis" vor. Lokaljournalisten würden, sagte von Holtzbrinck, in besonderem Maß dafür Sorge tragen, dass die Bürger über große Zusammenhänge und deren Einfluss auf ihre Nahwelt informiert werden. Der Band kostet 19,80 Euro und ist im Verlag Oberauer GmbH, Eugendorf, (ISBN 3-89331-608-6) erschienen.

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