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21. Dezember 2006 | Allgemeines

Konjunktur stützt Werbemarkt

ZAW: „Werbend in den Aufschwung investieren“

Die Werbeausgabe in Deutschland haben 2006 die Hürde von 30 Milliarden Euro übersprungen. Dies entspricht einem Wachstum von fast zwei Prozent. Die Medien werden davon, wie der Zentralverband der Deutschen Werbewirtschaft (ZAW) schätzt, mit rund 20 Milliarden Euro oder gut einem Prozent profitieren.

Mit diesem Ergebnis liege die Werbebranche zwar noch unter dem vorrausichtlichen prozentu­alen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts, doch im dritten Jahr auf Wachstumskurs. Es sei offen­kundig, dass die allgemein günstige kon­junktu­relle Lage in Deutschland auch positiv auf den Werbemarkt gewirkt habe, teilte der ZAW am 20. Dezember 2006 mit. Für 2007 prognostiziert der Zentralverband ein Plus zwischen ein und zwei Prozent bei den Investitionen in Werbung. Ent­scheidend für die weitere Werbekonjunktur sei das Verhalten der mittelständischen Wirtschaft, die in ihrer Summe das monetäre Werbegesche­hen in Deutschland präge. Zwar würden die Vor­raussetzungen im kommenden Jahr für die wer­benden Unternehmen schwieriger, da die Erhö­hung der Mehrwertsteuer 18 Milliarden Euro Kaufkraft aufzehre. Der Konsum speise sich aber unterdessen nicht nur aus aktuellem Einkommen, sondern gleichfalls aus Sparguthaben. Die Unter­nehmen müssten deshalb jetzt werbend in die Konjunktur investieren, riet der ZAW.

Das Jahresergebnis 2006 zeigt nach Sicht der Organisation, dass die Abgesänge auf klassische Werbeträger nicht der Realität entsprechen. Das Internet entwickle sich zwar dynamisch als Kom­plementärmedium, forciere aber gleichzeitig In­vestitionen in die herkömmliche Medienstruktur. Für das zu Ende gehende Jahr 2006 prognosti­ziert die Dachorganisation einen Marktanteil des Internets von 2,5 Prozent. Dies wären Werbeer­löse von rund 500 Millionen Euro am gesamten Netto-Werbegeschäft der Medien. Der „Handel per Mausklick“ sei 2006 auf zehn Milliarden Euro (plus 35 Prozent) gestiegen.

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