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17. März 2005 | Allgemeines

Konfessionelle Presse, Jugend und Europa im Zentrum

BDZV und VDZ treffen Repräsentanten der Kirchen

Die Auswirkungen der EU-Politik auf die Presse sowie das Verhältnis der Jugend zum gedruckten Wort waren Schwerpunkte beim traditionellen Gespräch zwischen BDZV, VDZ sowie Repräsentanten der evangelischen und katholischen Kirche.

BDZV-Präsident Helmut Heinen, BDZV-Hauptgeschäftsführer Dietmar Wolff und VDZ-Geschäftsführer Wolfgang Fürstner machten deutlich, wie vor allem die EU-Kommission versucht, mit Werbeverboten und –restriktionen die Kommunikationsfreiheit zu beschneiden. Damit werde der Presse zugleich ein Teil ihrer wirtschaftlichen Grundlage entzogen, betonten die Verbandsvertreter. Hinter einer solchen EU-Politik stehe das Bild vom unmündigen Bürger.

 

Beeindruckt zeigten sich die Kirchenvertreter durch die Jugendaktivitäten der Verlage. Dabei war sich die Runde einig, dass das Internet für Zeitungen und Zeitschriften unverzichtbar ist, wenn es darum geht, junge Menschen mit Informationen zu erreichen und an die klassischen Medien heranzuführen. Großes Lob gab es für Leseförderungsprojekte, bei denen Verlage und Schule zusammenarbeiten. Angesichts einer rückläufigen Lesekultur sei es bedeutsamer denn je, Jugendlichen den bewussten Umgang mit Medien zu vermitteln, sagte der Vorsitzende der publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, Weihbischof Friedrich Ostermann. Dies sei wichtiger Teil der großen Aufgabe, mit Kreativität und unter Ausschöpfung aller Möglichkeiten „die Wahrheit zu den Menschen zu bringen“. Der evangelische Landesbischof Dr. Ulrich Fischer hob hervor, dass die Jugend gespalten sei in zwei Gruppen: Einerseits gebe es die „Vielleser“, andererseits die „Abstinenten“, die keinen Zugang zu Buch, Zeitung oder Zeitschrift hätten.

 

Das publizistische Engagement der Kirchen sowie Entwicklungen im Markt der konfessionellen Presse waren weitere Gesprächsthemen. Dabei hob der Vizepräsident des VDZ und Vorsitzende des Fachverbands Konfessionelle Presse, Dr. Rudolf Thiemann, hervor, wie wichtig es sei, journalistische Qualität zu steigern und zu fördern. In diesem Zusammenhang präsentierte er das vom VDZ ausgeschriebene und mit 5.000 Euro dotierte Recherche-Stipendium zum Thema „Christlicher Glaube und Spiritualität“. Gefördert werde die Erarbeitung einer überdurchschnittlich sorgfältig recherchierten Printreportage aus diesem Themenbereich (vergleiche auch „BDZV Intern“ Nr. 5 vom 25. Februar 2005).

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