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10. Juli 2009 | Allgemeines

Kommerzielle Nutzung nur mit Zustimmung

VÖZ drängt auf wirksame Maßnahmen gegen Content-Missbrauch

Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) sieht akuten Handlungsbedarf seitens der Politik, um Inhalte, die von den Medienhäusern verlegerischer Herkunft auf ihren unterschiedlichen Plattformen angeboten werden, vor einer genehmigungslosen Nutzung, die „über die im Urheberrecht klar geregelte Vervielfältigung zum eigenen Gebrauch von Privatpersonen hinausgeht“, zu schützen.

Es müsse deutlich gemacht werden, dass jede Vervielfältigung oder Verbreitung solcher Inhalte im unmittelbaren beziehungsweise mittelbaren kommerziellen Zusammenhang rechtliche Kon­sequenzen nach sich ziehe, betonte der VÖZ anlässlich der Generalversammlung des Ver­bands am 19. Juni 2009. Die Verlage erbrächten eine ganz erhebliche eigene wirtschaftliche und organisatorische Leistung, die für die demokrati­sche Kultur unverzichtbar sei. Diese Investitionen der privaten Medienwirtschaft zur Produktion und Verbreitung von Content „müssen sich rechnen und amortisieren“, sonst drohten für den Medien­standort Österreich schwerwiegende Folgen. Die österreichischen Zeitungsverleger forderten eine klare rechtliche Absicherung. Von der Politik er­warten sie weiter ein „klares Bekenntnis zum Ur­heberrechtsschutz und ein Eintreten gegen Ver­suche auf EU-Ebene, bestehende Regelungen durch eine Erweiterung der freien Werknutzung zu verbessern“.

Als erste Maßnahme erwartet der VÖZ unter anderem die gesetzliche Klarstellung, dass eine Zeitung oder ein Magazin als Ganzes sowie die einzelnen redaktionellen Inhalte geistiges Ei­gentum der Verleger sind und „jegliche kommer­zielle Nutzung dieses Contents grundsätzlich der Zustimmung des Verlegers bedarf“. Dies müsse auch Newsportale miteinschließen. Kontakt: VÖZ, Hannes Schopf, Telefon 0043-664-3329419.

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