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16. März 2007 | Namen und Nachrichten

KMPG-Umfrage zur Hauptnachrichtenquelle

In Deutschland liegt die Tageszeitung (34 Pro­zent) als Haupt-Nachrichtenquelle gleichauf mit dem Fernsehen (38 Prozent). Nur jeder siebte Befragte informiert sich hierzulande am liebsten über den Hörfunk (14 Prozent) oder surft zu die­sem Zweck im Internet (13 Prozent). Damit unter­scheiden die Deutschen sich, wie eine repräsen­tative Um­frage der Wirtschftsprüfungs- und Be­ratungsge­sellschaft KPMG unter 3.000 Medien­nutzern er­gab, deutlich von Briten, Spaniern, Holländern und US-Amerikanern. Im Schnitt ran­gierte näm­lich für 44 Prozent der 18- bis 75-jähri­gen Be­fragten das Fernsehen als Haupt-Nach­richten­quelle, auf Platz zwei folgten die Zeitungen (28 Prozent). Das heißt auch, dass trotz des In­ternet­booms die traditionellen Medien ihren Spit­zen­platz bei der Information bis heute behaupten konnten. Laut KPMG nutzten bereits ein Viertel der Deutschen zwischen 18 und 24 Jahren sozi­ale Netzwerke im Internet (24 Prozent). In den USA sind es in dieser Altersgruppe gut 50 Pro­zent. Ferner ist jede vierte Befragte über 65 Jahre mittlerweile Besitzer eines Smartphones, digitalen Music-Players, DVD-Players oder einer mobilen Spielekonsole. Von den 18- bis 24-Jährigen be­sitzen bereits gut 60 Prozent mindestens eines dieser Geräte. Dazu sagte John Curtis, Leiter Information, Kommunikation und Unterhaltung bei KPMG: „Der Umgang der jungen Generation mit Technologie und Medien fungiert als Treiber für ständigen Wandel und Konsolidierung in der Me­dienbranche.“ Herkömmliche Einstellungen zu den Themen Urheberrecht und geistiges Eigen­tum würden hinterfragt, neue Geschäftsmodelle wie „MySpace“ und „Flickr“ seien auf dem Vor­marsch. Die Medienindustrie müsse sich verstärkt auf die Bedürfnisse des neuen „digitalen Kunden“ einstellen.

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