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19. Oktober 2000 | Allgemeines

Kluge und konsequente Strategie

BDZV-Vizepräsident Rebmann zum Online-Engagement der Zeitungen / Erfolgreiche Kooperation der Verlage beim elektronischen Pressespiegel

Als "klug und konsequent" bezeichnete BDZV-Vizepräsident Richard Rebmann bei der Mitgliederversammlung des BDZV das frühzeitige Engagement der Zeitungen im Internet.

In diesem Medium, das auf dem besten Weg sei, sich sehr rasch zu einem Massenmedium zu entwickeln, stünden die Verlage neuen Wettbewerbern gegenüber, die aggressiv in die Stammmärkte der Verlage drängten. Die Vermittlung von Informationen und Meinungen sei nicht mehr ausschließlich das Geschäft der klassischen Medien, so Rebmann. Gleichwohl hätten die Verlage eine gute Position: Die Zugriffe auf die Online-Angebote der Zeitungen hätten sich innerhalb eines Jahres verdoppelt. Dabei sei es zu keinen negativen Folgen für den Lesermarkt der gedruckten Zeitungen gekommen.

Als hoch interessante Zielgruppe - gerade auch für die Werbewirtschaft - bezeichnete Rebmann die Nutzer der Zeitungsangebote im Netz. Im Vergleich zur Internet-Gemeinde generell seien diese noch höher gebildet, verfügten über noch höhere Einkommen und hätten ein ausgeprägtes Interesse an E-Commerce. Zudem handele es sich um "routinierte Onliner", die sich durch eine enge Bindung an die Verlagsangebote auszeichneten. Aufgabe der Verlage, vor allem aber Aufgabe des BDZV für die Verlage sei es, Lösungen und Antworten auf folgende Fragen zu finden: Wie können Erkenntnisse der Nutzerforschung für die Positionierung der Produkte auch im Marketing genutzt werden? Wie können Print- mit Online-Angeboten intelligent verknüpft werden? Welche Möglichkeiten bieten sich für Verlage, E-Commerce zu betreiben? Mit welchen Partnern sollen sie dies tun?

Gemeinsam zum Erfolg: Presse Monitor Gesellschaft - PMG

Als ein beispielhaftes Modell für gemeinsames unternehmerisches Handeln unter Einbeziehung der Medienverbände wertete Rebmann die Entwicklung des Unternehmens Presse Monitor Gesellschaft GmbH & Co. KG (PMG), das Anfang des kommenden Jahres die redaktionellen Inhalte der angeschlossenen Zeitungstitel im Internet gegen Entgelt bereitstellen wird. Die Kunden sollen damit die Möglichkeit erhalten, Inhalte der Printmedien für die Zusammenstellung elektronischer Pressespiegel zu nutzen. Verlage, die das Angebot der PMG nutzen wollen, schließen einen entsprechenden Liefervertrag ab. Sofern die digitale Bereitstellung der Inhalte den Verlagen nicht möglich ist und der Kunde des Verlags die Digitalisierung übernimmt, kann die PMG für den Verlag den damit verknüpften Rechtehandel, das heißt die Lizenzierung der Inhalte, übernehmen. Rebmann erinnerte an die Ursprünge der PMG: Angefangen habe es mit der Erwartung der Wirtschaft - gebündelt im BDI -, den Paragrafen 49 des Urhebergesetzes zu ändern und damit elektronische Pressespiegel frei zu geben. Dagegen hätten sich BDZV und auch VDZ von Anfang an mit aller Kraft gewehrt. Eine Umsetzung dieses Vorhabens hätte dazu geführt, dass ein weltweit operierendes Unternehmen ein Exemplar einer Zeitung einmal ins Intranet einspeist, mit dem Ergebnis, dass die Inhalte der Zeitung überall jederzeit abrufbar gewesen wären. Mit der Presse Monitor Gesellschaft sei jetzt eine "marktgerechte Lösung" gefunden worden. Die PMG wird in den nächsten Wochen in Kooperation mit den Landesverbänden Informationsveranstaltungen durchführen. Die PMG hat ihren Sitz in Berlin.

Kontakt:
Presse Monitor Gesellschaft
Geschäftsführer Michael Diesing
Business Center
Rosenstraße 2
10178 Berlin
Telefon: 030/243102132
Fax 030/24 310222

Im Internet: www.pressemonitor.de

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