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05. Juli 2004 | Namen und Nachrichten

Kisch-Preis für sechs Autoren

Mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis für die beste deutschsprachige Reportage sind am 17. Juni 2004 in Hamburg sechs Autoren ausgezeichnet worden. Der mit 10.000 Euro dotierte erste Preis ging an Ullrich Fichtner vom Hamburger Magazin „Der Spiegel“ für seine Reportage „Das letzte Gefecht“. Als nicht „eingebetteter“ Reporter war er auf eigene Faust nach Tikrit, der Geburtsstadt Sadam Husseins, gefahren, um sich von einem irakischen Kommandeur den Verlauf des Kampfes um die Stadt erzählen zu lassen. Mit dem zweiten Preis und 7.500 Euro wurde Harald Martenstein von der Tageszeitung „Der Tagesspiegel“ in Berlin geehrt. Die Jury würdigte damit „Siegfrieds Erbin“, eine Reportage über eine gescheiterte Reportage zu den Streitigkeiten im Frankfurter Suhrkamp-Verlag. Den dritten Preis und 5.000 Euro teilt sich ein Autorenquartett, ebenfalls vom „Spiegel“, nämlich Matthias Geyer, Horand Knaup, Hartmut Palmer und Gerd Rosenkranz. Sie hatten in „Schröders Spiel“ ihre Recherchen über die Regierung Schröder zusammengetragen und beschrieben, wie die Mechanismen der Macht funktionieren. Insgesamt konnte die Jury unter 410 Reportagen auswählen. Der Egon-Erwin-Kisch-Preis, vor 27 Jahren von der Hamburger Illustrierten „Stern“ gestiftet, erinnert an den „rasenden Reporter“ gleichen Namens, der als Berichterstatter in Prag, Wien und Berlin der Reportage literarischen Rang verschaffte.

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