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04. September 2013 | Allgemeines

Kinder lesen, sie lesen viel und vor allem Gedrucktes

KidsVerbraucherAnalyse: Mit Disney, GEOlino und Wendy fängt alles an

Kinder lesen gern, sie lesen viel und vor allem Gedrucktes. Das ist eine der Botschaften der KidsVerbraucherAnalyse 2013 (KidsVA) aus dem Egmont Ehapa Verlag, die am 6. August 2013 in Berlin vorgestellt wurde. Danach nutzen drei von vier Kindern regelmäßig Kinderzeitschriften; das sind 74,6 Prozent oder 4,42 Millionen in der Gruppe der Sechs- bis 13-Jährigen. Dieser Wert sei über die vergangenen Jahre stabil geblieben, erläuterte dazu der Geschäftsleiter des Egmont Ehapa Verlags, Ingo Höhn.

Unter den beliebtesten Titeln stammen die ersten drei aus der Disney-Welt: „Micky Maus“, „Lustiges Taschenbuch“ und „Donald Duck“; auf Platz vier und fünf folgen „GEOlino“ und „Wendy“. Mit Blick auf den Lesestoff ist die Digitalisierung noch nicht allzu weit ins Kinderzimmer vorgedrungen: Nur zehn Prozent der befragten Kinder gaben an, ein elektronisches Buch zu lesen; dabei taten dies die Sechs- bis Neunjährigen mit drei Prozent noch deutlich seltener als die Zehn- bis 13-Jährigen (16 Prozent); die Mädchen (zwölf Prozent) etwas häufiger als die Jungen (acht Prozent).

Ansonsten aber sind Computer und Internet Alltagsbegriffe auch in der jungen Zielgruppe. So können 78 Prozent der Sechs- bis 13-Jährigen zu Hause einen Computer nutzen; 26 Prozent besitzen ein eigenes Gerät. Ins Internet gehen 94 Prozent der Zehn- bis 13-Jährigen, bei den Sechs- bis Neunjährigen sind es 51 Prozent. Beide Werte sind über die vergangenen drei Jahre stabil geblieben, bei den kleineren Kindern gab es sogar einen leichten Abfall (2011: 55 Prozent). Verlagsleiter Höhn erklärt dies mit dem Einfluss der Eltern, die dem Internetzugang in der jüngsten Zielgruppe noch deutliche Grenzen setzten. Hingegen seien die älteren Kinder zu 49 Prozent mehrmals wöchentlich oder täglich im Internet unterwegs.

27 Euro Taschengeld im Monat

Ein eigenes Handy besitzen 27 Prozent der kleineren und 69 Prozent der größeren Kinder. Die Hälfte davon sind gebrauchte Geräte. 13 Prozent besitzen ein Smartphone, zwei Prozent ein eigenes Tablet. Beide Geräte werden in erster Linie zum Spielen (über 80 Prozent) und in zweiter Linie zum Lernen und zur Informationssuche (über 40 Prozent) genutzt, die übrigen Tätigkeiten liegen deutlich darunter.

Klassisches Spielzeug steht bei den Kindern höher im Kurs als im Vorjahr. Wie Ralf Bauer, Leiter Markt-/Mediaforschung bei Egmont Ehapa, ausführte, wünschten sich 40 Prozent Brettspiele (+ 13 Prozent), 33 Prozent Kartenspiele (plus fünf Prozent) und 30 Prozent Spielkästen wie Playmobil oder LEGO (plus sieben Prozent).
Um sich Wünsche zu erfüllen, verfügen die Kinder bereits über erhebliche Summen: Nach Hochrechnungen der KidsVA erhalten die sechs- bis 13-jährigen Kinder 2013 aus Taschengeld und kleinen Verdiensten insgesamt 1,8 Milliarden Euro und aus Geldgeschenken (etwa zu Festtagen) weitere 0,78 Milliarden Euro. Darüber hinaus verfügen sie über ein Sparguthaben von 2,32 Milliarden Euro - und entwickeln damit eine Kaufkraft von knapp fünf Milliarden Euro.

Ihr Taschengeld (durchschnittlich gut 27 Euro im Monat) geben die Kinder am liebsten für Süßigkeiten, Kaugummi und Kekse (66 Prozent/ plus drei Prozent), Zeitschriften und Comics (49 Prozent/ plus fünf Prozent) und Eis (39 Prozent/ plus vier Prozent) aus.

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