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08. August 2007 | Namen und Nachrichten

KidsVerbraucherAnalyse 2007

Kinder sind immer noch begeisterte Leser: Fast vier Millionen der Sechs- bis 13-Jährigen greifen regelmäßig zu Kindermagazinen. Damit erreichen Kinder-Kaufmagazine, die mindestens monatlich erscheinen und eine monatliche verkaufte Auf­lage von 30.000 Exemplaren haben, eine Netto-Reichweite von 68 Prozent in der befragten Al­tersgruppe (40 Titel). Gegenüber dem Vorjahr bedeute dies ein Plus von 3,6 Prozentpunkten oder 150.000 Kindern. Das ist ein Ergebnis der KidsVerbraucherAnalyse 2007, die die Egmont Ehapa Verlag GmbH am 7. August 2007 zum 15. Mal vorgelegt hat. Für die repräsentative Markt- und Mediastudie wurden 1.588 Interviews ausge­wertet. Danach gibt es beispielsweise Tenden­zen, dass Kinder und Eltern mit den Themen Er­nährung und Bewegung bewusster umgehen: So wird weniger genascht und mehr Mineralwasser statt Limonade getrunken. 60 Prozent der be­fragten Kinder geben an, häufig zu radeln (plus vier Prozent gegenüber 2005), 61 Prozent der Jungen spielen Fußball auf der Straße oder im Verein. Aber auch die elektronische Aufrüstung im Kinderzimmer schreitet weiter fort. So können 3,7 Millionen Kinder mittlerweile zu Hause einen Computer nutzen. Dabei ist die Nutzung zwischen Jungen und Mädchen gleichmäßig verteilt, das Alter spielt für die Häufigkeit jedoch weiterhin eine Rolle: Über 80 Prozent der Zehn- bis 13-Jährigen nutzen zu Hause den Computer (2005 74 Pro­zent), bei den Sechs- bis Neunjährigen sind es 46 Prozent (2005: 38 Prozent). Spielen am Compu­ter bleibt die Hauptbeschäftigung (93 Prozent). Inzwischen sind aber auch 3,3 Millionen Kinder mindestens ab und zu online (57 Prozent/ 2005: 42 Prozent). Auch hier spielt das Alter eine Rolle: Während bei den Zehn- bis 13-Jährigen bereits 80 Prozent mindestens ab und zu im Netz sind (2005: 63 Prozent), ist es bei den Sechs- bis Neunjährigen jeder Dritte (2005: 18 Prozent). Wie schon in den Vorjahren müssen Kinder als kauf­kräftige Konsumenten wahr- und ernst genom­men werden: Die Sechs- bis 13-Jährigen haben ein durchschnittliches Geldvermögen von 1.126 Euro (davon 692 Euro Sparguthaben). Allein an Taschengeld kann diese Gruppe im laufenden Jahr gut 1,5 Milliarden Euro ausgeben (2006: 1,44 Milliarden Euro). Hinzu kommen knapp eine Milliarde Euro aus Geldgeschenken zu Festtagen und zum Geburtstag. Laut KidsVA geben Jungen und Mädchen ihr Taschengeld gleichermaßen am liebsten für Süßigkeiten, Eis, Zeitschrif­ten/ Magazine und Getränke aus. Der Berichts­band zur KidsVA 2007 kann gegen eine Schutz­gebühr von 39 Euro bezogen werden über www.ehapa-media.de.

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