Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

11. August 2015 | Kinder-Jugend-Zeitung

KidsVA: Kinder lesen am liebsten Gedrucktes

KidsVerbraucherAnalyse 2015/ Fast 90 Prozent greifen wöchentlich zu Büchern und Zeitschriften

Kinder lesen am liebsten Gedrucktes. Das ist eine der Botschaften der KidsVerbraucherAnalyse 2015 (KidsVA) aus dem Egmont Ehapa Verlag, die im August in Berlin vorgestellt wurde. Fast 90 Prozent aller Kinder zwischen vier und 13 Jahren greifen demnach mindestens einmal wöchentlich zu Büchern oder Zeitschriften.

Fotolia_45790939_S.jpg78 Prozent (4,5 Millionen) der Sechs- bis 13-Jährigen lesen mindestens einmal pro Woche in einem Buch und 73 Prozent (4,2 Millionen) greifen zu Zeitschriften. Die Saat für spätere Lesefreude wird bereits bei den Vorschulkindern gelegt. Laut Aussage der Eltern bekommen 92 Prozent (1,2 Millionen) der Vier- und Fünfjährigen mindestens einmal wöchentlich ein Buch oder eine Zeitschrift vorgelesen oder beschäftigen sich selbst damit. Bei den abgefragten Kindermagazinen liegen hier Titel zu beliebten Figuren wie „Benjamin Blümchen“ (Egmont Ehapa Media), „Prinzessin Lillifee“ (Blue Ocean Entertainment) oder „Bob der Baumeister“ (Panini) vorn.

Nutzung von Computern, Smartphones und Tablets

Der Anteil Sechs- bis 13-Jähriger mit Computererfahrung stagniert bei 82 Prozent (4,7 Millionen). Meist darf dabei auf den Familien-PC oder das gemeinsame Tablet zugegriffen werden (66 Prozent). Erst die älteren Kinder ab neun Jahren sind dann zunehmend schon mit einem eigenen Gerät ausgestattet (42 Prozent). Das wachsende Angebot, das Internet auch mobil zu erreichen, sorgt aktuell noch nicht für steigende Nutzerzahlen bei Kindern. Ihr Anteil stagniert bei 75 Prozent (4,3 Millionen). Weiterhin bleibt also einem Viertel das Internet verwehrt. Dies sind besonders Kinder unter zehn Jahren – hier darf weiterhin nur etwas mehr als die Hälfte (54 Prozent) ins Netz, während sich fast alle Älteren dort tummeln.

Smartphones und Tablets werden wichtiger

Immer wichtiger werden dabei Smartphones und Tablets – eigene Geräte oder die der Eltern. Hier steigt der Anteil der Nutzer innerhalb eines Jahres von 43 Prozent auf 48 Prozent (2,8 Millionen). Zusammen mit den noch immer weit verbreiteten klassischen Handys ist damit mehr als die Hälfte der Kinder (56 Prozent) im Alter von sechs bis 13 Jahren mit einem eigenen Gerät (Handy oder Smartphone) erreichbar. Auch hier differiert das Alter stark: Hohe Verbreitung bei Kindern im Alter von zehn bis 13 Jahren mit 80 Prozent dagegen nur 31 Prozent bei den Sechs- bis Neunjährigen.

26,35 Euro Taschengeld

Die Autonomie über ihr Taschengeld haben 84 Prozent der befragten Kinder; monatlich sind es aktuell im Schnitt 26,35 Euro (-4 Prozent). Das Geld wird von den Kindern hauptsächlich für Süßigkeiten, Zeitschriften sowie für Snacks und Getränke ausgegeben. Ebenso gehen die Vorschulkinder nicht leer aus: Inzwischen beziehen fast zwei Drittel (63 Prozent) der Vier- bis Fünfjährigen Taschengeld. Mit 12,78 Euro pro Monat bleibt der Durchschnittswert auf dem Niveau des Vorjahres.

Zur KidsVA: Seit mehr als zwei Jahrzehnten erforscht die KidsVerbraucherAnalyse (KidsVA) die Mediennutzung und das Konsumverhalten von Sechs- bis 13-Jährigen. Hierfür wurden 2014/2015 insgesamt 2.494 Doppelinterviews in deutschsprachigen Haushalten mit je einem Kind und einem Haupterzieher geführt. Die zufällig ausgewählte Stichprobe steht repräsentativ für 5,75 Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland. Weitere 591 Elterninterviews (2014/2015) liefern darüber hinaus Erkenntnisse zu noch jüngeren Kindern. Sie sind repräsentativ für insgesamt 1,36 Millionen vier- und fünfjährige Vorschüler.

zurück