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24. Februar 1999 | Allgemeines

Keine Werbung mehr in ARD und ZDF?

Vogel, Klimmt udn Simonis wollen öffentlich-rechtliches Fernsehen ohne Werbung/Clement lehnt Sponsoring ab

Der Ministerpräsident des Landes Thüringen, Bernhard Vogel, will ein öffentlich-rechtliches Fernsehen ohne Werbung. Um das Profil der Programme von ARD und ZDF zu schärfen, müsse die Werbung abgeschafft werden, sagte Vogel am 17. Februar 1999 in Erfurt. Sponsoring sei ein anderes Kapitel.

Der Anteil der Werbeeinnahmen am Etat der Sender sei ohnehin gesunken, die Verluste könnten ausgeglichen werden, indem die Rundfunkgebühren um maximal eine Mark angehoben werden, sagte Vogel. Im Januar 1999 hatte der saarländische Ministerpräsident Reinhard Klimmt (SPD) einen Vorstoß zur langfristigen Abschaffung der Werbung in ARD und ZDF unternommen. Auch die schleswig-holsteinische Ministerpräsidentin Heide Simonis (SPD) hatte diese Woche einen solchen Vorschlag als "erwägenswert" bezeichnet. Dagegen haben der ARD-Vorsitzende Peter Voß und ZDF-Intendant Dieter Stolte dies abgelehnt.

Nach 20.00 Uhr jegliche Werbung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen abschaffen will der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Wolfgang Clement (SPD). Wie er der Kölner Tageszeitung "Express" am 16. Februar 1999 sagte, solle es seiner Meinung nach bei ARD und ZDF nur noch Werbung bis 20.00 Uhr geben, "danach weder Werbung noch Sponsoring". Clement forderte: "Kein Sponsoring - gleichgültig, ob Sportveranstaltung oder Spielfilm - und keine Werbung mehr nach 20.00 Uhr. Das ist mein Einigungsvorschlag für die Verhandlungen zum Fernsehstaatsvertrag, der bis zum Sommer fertig sein sollte."

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