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22. Juni 2009 | Allgemeines

Keine Regulierung ist die beste Unterstützung

BDZV-Präsident Helmut Heinen beim medienforum.nrw

Ganz im Zeichen der Krise stand die Auftaktdiskussion beim 21. medienforum.nrw "Alles. Immer.Überall" am 22. Juni 2009. Gleichwohl wollten die Teilnehmer der von RTL-Anchorman Peter Kloeppel moderierten Diskussion nicht allzu sehr klagen. Das ZDF habe im ersten Halbjahr keine Rückgänge am Werbemarkt zu verzeichnen gehabt, versicherte etwa ZDF-Intendant Markus Schächter. WDR-Intendantin Monika Piel ergänzte, dass Werbeeinnahmen doch "in erster Linie Gebühren senkend" seien. Wenn ihr Wegfall kompensiert werde, könne sie auf Werbung beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk verzichten. Absehbar sei jedenfalls ein Rückgang der Gebühren aufgrund der Demografie und wegen der zahlreichen Hartz-IV-Empfänger im Verbreitungsgebiet, die von der Rundfunkgebühr befreit seien.

Eroeffnung des 21. medienforum.nrw,
Medien in Bewegung: Alles. Immer. Ueberall.
v.l.n.r.



Dr. Christian P. Illek, Bereichsvorstand Marketing T-Home Deutschland/Geschaeftsfuehrer Marketing T-Mobile Deutschland, Bonn, 

Parm Sandhu,Geschaeftsfuehrer, Unitymedia GmbH, Koeln, 

Prof. Markus Schaechter, Intendant, Zweites Deutsches Fernsehen, Mainz, 

Achim Berg, Vorsitzender der Geschaeftsfuehrung, Microsoft Deutschland GmbH, Koeln, 

Moderation: Peter Kloeppel, Chefredakteur, RTL Television GmbH, Koeln,

Monika Piel,Intendantin, Westdeutscher Rundfunk, Koeln,

Anke Schaeferkordt, Geschaeftsfuehrerin, Mediengruppe RTL Deutschland, Koeln,

Helmut Heinen, Praesident, Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e.V., Berlin,

Ferdinand Kayser, CEO/President, SES-ASTRA S.A., LuxemburgEroeffnung des 21. medienforum.nrw, Medien in Bewegung: Alles. Immer. Ueberall. v.l.n.r. Dr. Christian P. Illek, Bereichsvorstand Marketing T-Home Deutschland/Geschaeftsfuehrer Marketing T-Mobile Deutschland, Bonn, Parm Sandhu,Geschaeftsfuehrer, Unitymedia GmbH, Koeln, Prof. Markus Schaechter, Intendant, Zweites Deutsches Fernsehen, Mainz, Achim Berg, Vorsitzender der Geschaeftsfuehrung, Microsoft Deutschland GmbH, Koeln, Moderation: Peter Kloeppel, Chefredakteur, RTL Television GmbH, Koeln, Monika Piel,Intendantin, Westdeutscher Rundfunk, Koeln, Anke Schaeferkordt, Geschaeftsfuehrerin, Mediengruppe RTL Deutschland, Koeln, Helmut Heinen, Praesident, Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e.V., Berlin, Ferdinand Kayser, CEO/President, SES-ASTRA S.A., Luxemburg Weniger Werbeeinnahmen und geringere Medienbudgets der Haushalte belasteten auch die Zeitungsbranche, meinte BDZV-Präsident Helmut Heinen. Aber die wirtschaftliche Lage und damit die Situation der Zeitungen werde sich wieder erholen. Für die Branche stelle sich jedoch darüber hinaus die Frage, ob das Informationsangebot und der Übertragungsweg der Zeitungen auf Dauer zeitgemäß und refinanzierbar seien. Mit Blick auf mögliche Spamaßnahmen brach der BDZV-Präsident eine Lanze für die Deutsche Presse-Agentur. Die dpa sei gerade in einer Zeit, in der man sinnvoll mit Ressourcen umgehen müsse, unverzichtbar. "Oder wollen wir uns von ausländischen Agenturen, die zum Teil obendrein staatsfinanziert sind, vollkommen abhängig machen?" Eroeffnung des 21. medienforum.nrw,
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Moderation: Peter Kloeppel, Chefredakteur, RTL Television GmbH, KoelnEroeffnung des 21. medienforum.nrw, Medien in Bewegung: Alles. Immer. Ueberall. Moderation: Peter Kloeppel, Chefredakteur, RTL Television GmbH, Koeln

Das von Kloeppel ins Spiel gebrachte Konjunkturpaket der Regierung lehnte Heinen rundweg ab. "Wenn die Regierung den Zeitungen helfen will, soll sie darauf verzichten, uns zu regulieren", forderte der BDZV-Präsident und verwies "ganz aktuell auf die hysterischen Änderungen im Bereich des Datenschutzes aufgrund von Skandalen, die unsere Branche nicht zu vertreten hat". Heinen nannte ferner die zunehmende Zahl geplanter Werbeverbote, "eine Spielwiese für Gesundheitspolitiker und Verbraucherschützer", die der Branche erheblichen Schaden zufügen würden. Von dieser Kritik ausdrücklich auszunehmen seien, so der BDZV-Präsident, die Medienpolitiker der Länder, die sich zunehmend für die Belange der Zeitungen interessierten und auf eine positive Entwicklung etwa beim Leistungsschutzrecht oder einer sinnvollen Änderung der Pressefusionskontrolle hinarbeiteten. Eroeffnung des 21. medienforum.nrw,
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Fotos: Uwe Voelkner / FOX

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