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17. Dezember 2002 | Allgemeines

Keine Einigung bei Gehaltstarifverhandlungen für Redakteure

Verhalten der Gewerkschaften nicht nachvollziehbar

Bei den Verhandlungen über einen neuen Gehaltstarifvertrag für Redakteure an Tageszeitungen (GTV) zwischen BDZV, Deutscher Journalisten-Verband (DJV) und ver.di haben die Tarifvertragsparteien auch in der sechsten Verhandlungsrunde, die am 16. Dezember 2002 in Berlin stattfand, keine Einigung erzielt.

Da die Gewerkschaften nicht bereit waren, das Angebot der Verlegerseite anzunehmen, hat die Verhandlungskommission des BDZV den Verlagen empfohlen, trotz der anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Lage die Gehälter für die Redakteure ab 1. Dezember um 2,1 Prozent zu erhöhen. „Wir geben diese Empfehlung, damit die Redakteure nicht von der allgemeinen Einkommensentwicklung abgekoppelt werden“, sagte ein Sprecher des BDZV.

 

Die Einigung scheiterte an der kompromisslosen Haltung der Gewerkschaften zum Manteltarifvertrag (MTV). Obwohl die Verlegerseite den Gewerkschaften weit entgegengekommen war, beharrten DJV und ver.di darauf, den bereits im Juni gekündigten MTV für ein weiteres Jahr wieder in Kraft zu setzen. Der BDZV hatte angeboten, die Verhandlungen zu dieser Materie erst in der zweiten Jahreshälfte 2003 aufzunehmen; eventuelle Neuregelungen sollten frühestens zum 1. Januar 2004 gelten.

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