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11. November 1997 | Recht

Kein Zusatzhonorar bei CD-Rom-Veröffentlichung

In einem Prozess um die gesonderte Honorierung von Fotos, die auf einer Jahrgangs-CD-Rom zweitverwertet werden, unterlag die Vereinigung der freiberuflichen Fotojournalisten "FreeLens" im Rechtsstreit mit dem Spiegel-Verlag. Nach Ansicht des Vorsitzenden Richters besteht kein Unterschied zwischen einer Jahrgangs-CD-Rom und der seit langem üblichen Mikrofiche-Archivierung. Damit wurde die Auffassung des Spiegel bestätigt, daß die CD-Rom-Veröffentlichung keine neue Werknutzung darstelle und deshalb mit dem Ersterscheinungshonorar bezahlt sei. Die Tragweite des Richterspruchs wird erst in einigen Wochen beurteilt werden können, wenn die schriftliche Urteilsbegründung vorliegt.

Quelle: Der Tagesspiegel 20.8.1997, Süddeutsche Zeitung 20.8.1997

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