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09. Oktober 1998 | Recht

Kein genereller Anspruch auf Gegendarstellungen im Internet

Im Unterschied zu klassischen Medien gibt es bei Tatsachenbehauptungen im Internet keinen generellen Anspruch auf Gegendarstellung. Wie das Landgericht Düsseldorf in einem vom "Archiv für Presserecht" veröffentlichten Beschluß (Az: 12 0 132/98) feststellte, handelt es sich im Sinne des Mediendienstestaatsvertrages nicht bei jedem Betreiber einer Homepage um einen Anbieter im juristischen Sinne. Nur dann, wenn journalistisch-redaktionelle Angebote die Inhalte periodischer Druckerzeugnisse wiedergeben, besteht ein Anspruch auf Gegendarstellung analog zu der im Printbereich gültigen Rechtslage.

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