Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

23. September 2014 | Allgemeines

Kehrtwende im Brüsseler-Wettbewerbsverfahren: Almunia droht Google mit härterem Vorgehen

dpa: Erfolgreicher Widerstand

Themen: Google, Europa, Medienpolitik

Der Widerstand gegen den Kompromiss im Brüsseler Wettbewerbs-Verfahren gegen Google zeigt Wirkung, wie die dpa am 23. September meldet: Die EU-Kommission legt den bisherigen Vergleichsvorschlag demnach zu den Akten, der zuständige Kommissar Almunia fordert beim Internet-Konzern mit Nachdruck mehr Zugeständnisse ein. „Das war der richtige und notwendige Schritt“, erklärte BDZV-Hauptgeschäftsführer Dietmar Wolff.

Der US-Konzern müsse seine Vorschläge nachbessern, um den Streit um seine Suchmaschine beizulegen, sagte EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia laut dpa jetzt im Europäischen Parlament in Brüssel. Ansonsten wäre ein Warnbrief an den Suchmaschinengiganten der nächste logische Schritt. Er habe Google Anfang September von den neuen Forderungen unterrichtet, sagte Almunia. „Wir werden jetzt sehen, ob Google diese Dinge angeht und unsere Bedenken zerstreuen kann.“ Sollte es bis zum Amtsende der EU-Kommission Ende Oktober keine Einigung geben, werde die neue Kommission den Fall weiterverfolgen, kündigte Almunia an.

Damit vollzieht Almunia eine Kehrtwende. Der Kommissar hatte den im Februar bekanntgegebenen Kompromiss mit Google zunächst gegen die Kritik von Verlegern und Online-Firmen verteidigt. Zuletzt sprach er aber bereits davon, dass die Kommentare zu den bisherigen Google-Vorschlägen neue Argumente hervorgebracht hätten.

Mehr Informationen: Weitere Argumente der Zeitungs- und Zeitschrftenverleger können Sie hier nachlesen. Einen Artikel über eine Podiumsdiskussion vom 9. September in Berlin finden Sie hier.

zurück