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14. November 2012 | Allgemeines

Kartellverfahren gegen Deutsche Post

Konkurrenten kritisieren Dumpingpreise für Großkunden

Das Bundeskartellamt hat am 6. November 2012 ein Verfahren gegen die Deutsche Post AG eingeleitet. Mehrere unabhängige Briefdienstleister hätten sich beschwert, dass der einstige Monopolist „von Großkunden Preise für die Versendung von Briefen verlange, die nicht kostendeckend seien“, erklärte Kartellamtspräsident Andreas Mundt in einer Pressemitteilung.

Es werde nun geprüft, ob die Deutsche Post durch eine Kampfpreisstrategie versuche, Wettbewerber aus dem Markt zu drängen oder fernzuhalten, hieß es in der Erklärung. „Sollte sich dieser Verdacht erhärten, könnte dies einen Missbrauch ihrer marktbeherrschenden Stellung bedeuten“, meinte Mundt. Im Zuge des Verfahrens verschicke die Behörde Fragebögen an Großkunden der Post, um Informationen über Vertragsdetails bei den Rabatten zu bekommen. Als Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung gilt, wenn ein Unternehmen über längere Zeit Waren oder Dienstleistungen unterhalb der eigenen Kosten anbietet, um Konkurrenten keine Chance auf dem Markt zu lassen. Das Verfahren gegen die Post stehe aber ganz am Anfang, und es gelte die Unschuldsvermutung, betonte eine Sprecherin des Kartellamts.

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