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14. Oktober 2004 | Namen und Nachrichten

Kardinal Lehmann: Medien sind Gradmesser der Kultur

Für den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, sind die Medien „Gradmesser für den kulturellen Zustand des Landes“. Sie berichteten nicht nur einfach über Ereignisse, sondern „determinieren auch das gemeinsame Forum der Verständigung über die Welt und sind Teil der Entwicklung kultureller Identität“, sagte Lehmann am 4. Oktober 2004 anlässlich der Verleihung des Katholischen Medienpreises der Deutschen Bischofskonferenz in Hamburg. Daraus ergebe sich ein hohes ethisches Anforderungsprofil – nicht nur für Journalisten, sondern auch für die politisch und unternehmerisch Verantwortlichen. Der mit jeweils 5.000 Euro dotierte Medienpreis in den Kategorien Print und Elektronik wurde an Ariel Hauptmeier (Magazin der „Süddeutschen Zeitung“) und Tina Soliman/Torsten Lapp (ZDF-Sendereihe „37°“) vergeben („BDZV Intern“ berichtete). Nach den Worten von Kardinal Lehmann geht es in den Medien nicht nur um „gründliche Recherche, objektive Berichterstattung, qualifizierte Kommentare und kompetente Kritik“. Der Geistliche plädierte auch für „mehr Ausführlichkeit und zuweilen auch Langsamkeit“. Die Zuschauer bräuchten mehr Anleitungen, um die vielfältigen Prozesse in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland und auch weltweit zu verstehen.

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