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21. Dezember 2006 | Allgemeines

Kampagne: „Zeitungen haben Wachstumspotenzial“

Täglich melden sich weitere Verlage zur Teilnahme an

Auf große Resonanz in den Verlagen ist die aktuelle Imagekampagne „Die Zeitung. Wer liest, versteht“ gestoßen, die im Auftrag von BDZV und ZMG von der Agentur Ogilvy kreiert wurde und am 15. Dezember 2006 startete. Obwohl das Weihnachtsgeschäft und auch die anziehende Konjunktur derzeit einen erfreulichen Niederschlag auch auf den Anzeigen der Zeitungen zu finden scheinen, melden sich täglich weitere Verlage, die mit Zeitung und Anzeigenblatt an der Kampagne teilnehmen möchten.

YouTube„Können wir da auch mitmachen?“, fragte bei­spielsweise Hilmi Tozan von der türkischen Zei­tung „Sabah“ an. Sabah-Europa hat eine Auflage von rund 40.000 Exemplaren und wird im hessi­schen Mörfelden gedruckt. Die Zeitung ist selbst­verständlich als Teilnehmer an der Kampagne willkommen, wie auch andere Verlage, die derzeit nicht Mitglied in einem der BDZV-Landesver­bände sind. Denn das Ziel der Kampagne, das Bewusstsein in der breiten Öffentlichkeit für die Qualitäten des Mediums zu stärken, geht die gesamte Branche an. Auch Leser sollten gele­gentlich darüber informiert werden, was für ein wichtiges und hochwertiges Medium sie Tag für Tag in Händen halten. Einige Redaktionen haben zum Start der Kampagne auch eine ent­spre­chende Begleitung angeboten. So hat beispiels­weise „Der neue Tag“ (Weiden) in einem Erklär­stück mit dem Titel „Deut­sche wollen blättern, nicht nur etwas auf der Mattscheibe sehen“ die zur Kampagne ergänzend dokumentierten Fak­ten anschaulich aufbereitet und mit Zitaten von BDZV-Präsident Helmut Heinen und PISA-Pro­fessor Manfred Prenzel sowie jüngsten Entwick­lungen in der Medienwirtschaft garniert. Die „Köl­nische Rundschau“ nutzte die Gelegenheit, dass Herausgeber und BDZV-Präsident Helmut Heinen noch einmal deutlich machte, dass die Lesefähig­keit in Teilen der Bevölkerung nachlässt. „Etwa zehn Prozent können nicht so lesen, dass sie eine Zeitung interessant finden.“ Zeitungen stün­den heute vor der Herausforde­rung, für alle Gruppen attraktiv zu bleiben. Die regionale Kom­petenz sei lange das Erfolgsrezept der Zeitungen gewesen. Heute gingen aber auch im Lokalen Leserinteressen zunehmend ausein­ander.

Auch in der Branchenpresse wurde der Kam­pagnenstart mit großem Interesse begleitet. Im Interview mit „Horizont“ erklärte beispielsweise Michael Grabner, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck, und mit BDZV-Vizepräsident Karlheinz Röthemeier einer der Initiatoren der Kampagne, dass die Zeitungen beim Werben in eigener Sache „Nachholbedarf“ hätten. „Gemes­sen an ihrer publizistischen Bedeutung, ihrer Mei­nungskraft und Reichweite machen sie viel zu wenig Wirbel“, findet Grabner. Zeitungen hätten viele Jahre lang aus einer Position der Größe und Stärke agiert, das habe sie mitunter zu sicher gemacht. „Unsere Kampagne wird viele Verleger aufrütteln und sie für die Zukunftsthemen der Branche noch mehr sensibilisieren.“ Die Perspek­tiven für die Gattung Zeitung, so Grabner, seien jedenfalls gut. „Zeitungen haben Wachstumspo­tenzial, wenn ihre Verleger sie nicht als Produkt, sondern als Marke begreifen. Bücher, Post­dienste, preisgünstige Zeitungen sind Beispiele für zusätzliche Geschäftsfelder.“

 

Anzeigenmotive, Statements, Leistungsdaten

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