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22. März 2011 | Allgemeines

Junge Zielgruppen im Visier

Verleger und Kirchen im Gespräch / Bischöfe unterstützen Forderung nach Leistungsschutzrecht

Beim Thema „Leistungsschutzrecht“ stehen die Kirchen an der Seite der Verleger. Der Leistungsschutz müsse den veränderten Bedingungen im Internetzeitalter angepasst werden. Deshalb unterstütze die katholische Kirche die Forderungen von BDZV und VDZ nach einer gesetzlichen Regelung, sagte der Vorsitzende der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, Gebhard Fürst beim Jahrestreffen von Verlegern und Kirchen am 21. März 2011 in Berlin. Auch Bischof Ulrich Fischer von der evangelischen Landeskirche in Baden zeigte großes Verständnis für die Ansprüche der Verleger

OLYMPUS DIGITAL CAMERAEinen Schwerpunkt der Konferenz bildete der Austausch über Initiativen junger Zielgruppen für Zeitungen und Zeitschriften. BDZV-Präsident Helmut Heinen und sein Präsidiumskollege Hans Georg Schnücker hoben hervor, dass es eine der großen Aufgaben der Branche sei, Jugendliche für Zeitungsinhalte zu begeistern. Es herrschte Konsens bei allen Konferenzteilnehmern, dass es sich dabei keineswegs bloß um eine Herausforderung der Medien, sondern um die Bewältigung eines gesellschaftspolitischen Problems handle. Immer mehr Schüler seien nicht einmal mehr in der Lage, Textaufgaben zu lösen. Und viele auszubildende Handwerker könnten keinen Satz mehr fehlerfrei schreiben, beschrieb Hans Georg Schnücker die prekäre Lage. Hier müssten die Zeitungen noch stärker als bisher in Kooperation mit Schulen aktiv werden.


Schnücker präsentierte vor den Kirchenvertretern auch das Projekt „jule“ (Junge Leser). An dem von BDZV initiierten Unternehmen haben sich bereits 52 Verlage beteiligt, um Wissen und Erfahrung in Sachen Jugend und Zeitung auszutauschen, gemeinsam zu erweitern und neue Jugendprojekte zu entwickeln. VDZ-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Fürstner wusste zu berichten, dass sich das Zeitschriftensegment für junge Zielgruppen „erfreulich entwickelt“. Untern den mehr als 500 Titeln, die im vergangenem Jahr neu auf den Markt kamen, seien viele Kinder- und Jugendzeitschriften.


Dass auch neue kirchliche Magazine am Markt eine Chance hätten, schilderte Rudolf Thiemann, Vorsitzender des Bereichs Konfessionelle Zeitschriften beim VDZ und Verleger des „Liboriusblatts“. Das von ihm neu gegründete katholische Magazin „Liborius“ sei großartig gestartet. Im Übrigen wünsche er sich bei der Entwicklung von Produkten der Kirchenpresse mehr Innovationsfreude. Weitere Themen waren Entwicklungen im digitalen Markt, die Veränderungen beim „Rheinischen Merkur“ sowie der Relaunch von „epd medien“.

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