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22. März 2001 | Namen und Nachrichten

"Junge Welt" vor dem Aus?

Der in Berlin erscheinenden überregionalen Tageszeitung "Junge Welt" (JW) scheint es, wie der Berliner "Tagesspiegel" berichtet, so schlecht zu gehen, dass sogar auf eine Rettungsaktion verzichtet werde. "Wir wollen jetzt ganz grundsätzlich wissen, ob die ‚Junge Welt' überhaupt noch gebraucht wird", zitiert der "Tagesspiegel" den "JW"-Chefredakteur Arnold Schölzel. Der Chefredakteur hatte zusammen mit "JW"-Geschäftsführer Dietmar Koschmieder in einer Ausgabe der "Jungen Welt" eine Erklärung veröffentlicht, die den Lesern die prekäre Situation erklären sollte. Gebraucht würden mindestens 800 neue Abos, um zu einer ausgeglichenen Bilanz zu kommen, resümiert Schölzel. Bei mehr als 1.000 neuen Bestellungen könne man den verkleinerten Redakteursstab wieder aufstocken, neue Rubriken entwickeln oder die veraltete Technik ersetzen. Die 1947 gegründete "Junge Welt" war bis zur Wende mit rund 1,6 Millionen Exemplaren das auflagenstärkste Blatt der DDR.

Im Internet: www.jungewelt.de

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