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14. Januar 2004 | Ausland

Junge US-Bürger lesen immer weniger Zeitung

Junge US-Bürger lesen immer weniger Zeitung, um sich über die „große Politik“ zu informieren: Nur noch 23 Prozent der 18- bis 29-Jährigen in den USA nutzen nach eigenen Angaben regelmäßig eine Tageszeitung als Informationsquelle im aktuellen Präsidentschaftswahlkampf, wie eine am 11. Januar 2004 veröffentlichte Studie des Forschungsinstituts „Pew Research Center“ in Washington D.C. ergab. Vor vier Jahren hatte die Zahl der Zeitungsleser unter den jungen Amerikanern der Untersuchung zufolge noch bei 32 Prozent gelegen. Auch andere traditionelle Medien wie die Abendnachrichten im Kabelfernsehen (von 39 auf 23 Prozent), lokale TV-Nachrichten (von 42 auf 29 Prozent) und Nachrichtenmagazine (von 15 auf neun Prozent) werden weniger genutzt. Dagegen erfahren die jungen US-Bürger das Wesentliche in der großen Politik immer häufiger im Internet oder in den Comedy-Fernsehshows. So gaben 20 Prozent der 18- bis 29-Jährigen der Umfrage zufolge an, sich regelmäßig im Internet über Kandidaten und Wahlkampagnen zu informieren (plus sieben Prozent); ebenfalls jeder Fünfte (21 Prozent) schaltet zu diesem Zweck Unterhaltungssendungen an. Bei der Präsidentschaftswahl 2000 hätten dies nur neun Prozent getan, heißt es in der Studie, für die 1.500 repräsentative US-Bürger befragt wurden.

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