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01. März 2001 | Namen und Nachrichten

Jugendliche und ihr Umgang mit den Medien

93 Prozent deutscher Kinder und Jugendlicher im Alter von 12 bis 19 Jahren sehen mindestens mehrmals pro Woche oder täglich fern. 92 Prozent hören CDs oder Musikkassetten. 84 Prozent nutzen mehrmals pro Woche oder täglich das Radio, 60 Prozent einen Computer, 59 Prozent lesen Zeitung, 45 Prozent Zeitschriften oder Magazine und 36 Prozent Bücher. Das ist eins der Ergebnisse, die der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest in seiner jüngsten Studie "JIM 2000" - Jugend, Informationen, (Multi-)Media im Dezember 2000 vorgelegt hat. Dabei verhalten sich Jungen und Mädchen beim Fernseh- und Musikkonsum gleich; dagegen hören Mädchen mehr Radio (89 Prozent) als Jungen (84 Prozent); umgekehrt sieht das Verhältnis bei der Computernutzung aus (60 Prozent Jungen / 49 Prozent Mädchen). Zeitungen und Zeitschriften werden wieder von beiden Geschlechtern gleichmäßig genutzt, dagegen stoßen Bücher bei Mädchen (47 Prozent) auf wesentlich größeres Interesse als bei Jungen (36 Prozent). Betrachtet man den Altersverlauf, zeigt sich bei der Nutzung von Büchern ein deutlicher Rückgang: Die regelmäßige Buchlektüre sinkt von 46 Prozent bei den jüngsten auf 34 Prozent bei den ältesten Befragten ab. Dagegen steigt die Zuwendung zur Tageszeitung: drei Viertel der 18- bis 19-Jährigen geben an, mehrmals pro Woche Zeitung zu lesen, bei den 12- bis 13-Jährigen beträgt der Anteil 37 Prozent. Für die Studie wurden insgesamt 1.200 Jungen und Mädchen im Alter von 12 bis 19 Jahren befragt.

Kontakt:
Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest,
SWR Medienforschung,
Hans-Bredow-Straße,
76530 Baden-Baden,
Telefon 07221/9294338,
Fax 07221/9292180,
E-Mail: info@mpfs.de

Im Internet: www.mpfs.de

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