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29. Oktober 2010 | Allgemeines

Jugend auf der Spur

Ein empirischer Blick vom Institut für Demoskopie Allensbach

Nicht erst seit der Entwicklung des Internets zum Alltagsmedium stehen die im Jahr 1650 als Printmedium gestarteten Tageszeitungen vor der Herausforderung, Zeitungsinhalte auch weiterhin einem Massenpublikum, insbesondere auch jün-geren Zielgruppen, zu vermitteln. Um abschätzen zu können, was Zeitungen für junge Menschen attraktiver macht und damit das Absinken der Reichweiten bei den unter 30-Jährigen zu verhin-dern, hat das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des BDZV untersucht, welche Bedeu-tung die Zeitung für Jugendliche hat und was diese von den Printtiteln erwarten.

Ihr Urteil: Zeitungen sind bei den Jugendlichen nicht durchweg out. Auch wenn heut­zutage weniger junge Menschen Abonnenten oder Einzelverkaufskunden sind, so ist doch noch immer jeder zweite Jugendliche ein Leser. „Zwar hat das Medium in ihren Augen Schwächen, aber auch Stärken, die Chancen für die Zukunft eröff­nen“, erläuterte Rüdiger Schulz vom Institut für Demoskopie Allensbach.

Dieses Potenzial haben auch die Zeitungsver­lage längst für sich erkannt. In einer Verlagsbe­fragung gaben im Jahr 2010 gut 82 Prozent der Zeitungshäuser an, dass das Thema „Junge Ziel­gruppen“ für sie eine „sehr hohe“ oder „hohe Pri­orität“ habe. Und praktisch alle schreiben Ange­boten für junge Zielgruppen auch in Zukunft große Bedeutung zu. Mit zielgruppenspezifischen Maßnahmen, wie „Zeitung in der Schule“, regel­mäßigen Kinder- und Jugendseiten beziehungs­weise -beilagen und speziellen Online-Angeboten wird die junge Generation an die Zeitungsmarke herangeführt.

Doch was erwarten sich die 14- bis 25-Järhigen nun genau von der Zeitung? Welche qualitative Stellung haben die Blätter für die Jugendlichen? Wie kann Zeitung Teil der Freizeitbeschäftigung werden? Und was können die Verlage von ande­ren Medien lernen, die von der jungen Genera­tion intensiv genutzt werden? Diese Fragen be­antwortet der Fachaufsatz von Rüdiger Schulz, Oliver Bruttel, Ulrich Becker und Markus Ruppe im aktuellen BDZV-Jahrbuch.

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