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03. Juni 2008 | Ausland

Journalistinnen in Afghanistan: RoG fordert besseren Schutz

Die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (RoG) hat an die afghanischen Behör­den appelliert, die Sicherheit von Journalistinnen im Land zu verbessern. Seit Jahresbeginn seien in Afghanistan mehrere im Medienbereich tätige Frauen bedroht, angegriffen und verletzt worden. „Es muss dringend etwas unternommen werden, um diese Gewalt zu stoppen. „Die afghanische Regierung muss die bisherigen Fälle eingehend untersuchen und sicher stellen, dass die Täter nicht ungestraft davon kommen“, forderte RoG. Einige der Opfer hätten wegen der ständigen Bedrohung bereits ihren Beruf aufgegeben. Ne­ben den Taliban trügen auch Warlords und lokale Politiker dazu bei, ein Klima der Angst zu schaf­fen, um Frauen aus der afghanischen Gesell­schaft zu verdrängen. RoG zitierte in diesem Zu­sammenhang unter anderem den Fall der Fern­sehmoderatorin Niloufar Habibi, die mit ihren Kollegen zunächst tagelang bedroht und dann auf dem Weg in die Redaktion und in ihrem eigenen Haus tätlich angegriffen und durch Messerstiche verletzt wurde; mit Handgranaten beworfen wurde das Haus der stellvertretenden Chefredakteurin von Radio Faryad, Khadijeh Ahadi. Die Untätig­keit der Behörden, die sich weigerten, den Jour­nalistinnen Polizeischutz zu geben, leisteten den Angriffen Vorschub, kritisierte RoG.

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