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17. Mai 2006 | Allgemeines

Journalistenpreis der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis für sechs Journalisten

Karl Feldmeyer für Lebenswerk geehrt

Der Journalistenpreis der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis geht in diesem Jahr an sechs Journalisten: Die mit je 6.000 Euro dotierten Auszeichnungen in der Sparte „Allgemeines“ erhalten Maxim Leo für seinen Artikel „Die Spur des Verführers“ („Berliner Zeitung“), in dem er die schillernde und auch mediengemachte Karriere des gescheiterten Jungunternehmers Lars Windhorst nachzeichnet, sowie Marc Brost für seinen Beitrag „Mensch, Ackermann“ („Die Zeit“, Hamburg), der den Vorstandvorsitzenden der Deutschen Bank den Lesern mit einem einfühlsamen Portrait näherbringt.

Den mit 6.000 Euro dotierten Preis in der Kate­gorie „Leitartikel/Kommentar/Essay“ hat die Jury Stefan Geiger für seinen Beitrag „Keine Freiheit ohne Gleichheit – und umgekehrt“ („Stuttgarter Zeitung“) zuerkannt, in dem der Autor die Frage diskutiert, ob der Staat in einer globalisierten Welt noch den Rahmen für wirtschaftliches Handeln setzen kann.

Jens Voitel und Christine Kröger bekommen den ebenfalls mit 6.000 Euro dotierten Journalis­tenpreis der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis in der Kategorie „Lokales“. Voitel („Emder Zeitung“) wird preisgekrönt für seine Beschreibung einer ganz normalen Woche im Emder Amtsgericht mit den kleinen und großen Katastrophen menschlichen Zusammenlebens: „Vor Gericht“. Kröger schildert in ihrer Reportage „Auch die Gewalt hat eine Dauerkarte“ („Weser-Kurier“, Bremen) die Fan- und Hooliganszene im heimatlichen Fußballstadium.

Der Preis für das Lebenswerk geht an Karl Feldmeyer, langjähriger Parlamentskorrespon­dent der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ in Bonn und später in Berlin.

Der Journalistenpreis der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis ist die renommierteste Auszeichnung, die die Zeitungsbranche zu verge­ben hat. Sie erinnert an den langjährigen Chefre­dakteur des legendären „Berliner Tageblatts“, Theodor Wolff (1868 – 1943). Wolff musste 1933 vor den Nazis ins französische Exil fliehen, wurde dort verhaftet und der Gestapo ausgeliefert und starb 1943 im Jüdischen Krankenhaus in Berlin.

Die Auszeichnungen werden im September bei einem Festakt überreicht. An der Ausschreibung hatten sich 386 Journalisten beteiligt und damit 84 mehr als im Vorjahr.

Der unabhängigen Jury zum Theodor-Wolff-Preis gehören an: Dr. Wilm Herlyn (Chefredak­teur Deutsche Presse-Agentur, Hamburg), Bernd Hilder (Chefredakteur „Leipziger Volkszeitung“), Bascha Mika (Chefredakteurin „taz – die tages­zeitung“, Berlin), Ulrich Reitz (Chefredakteur „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“, Essen), Stephan Richter (Chefredakteur Schleswig-Hol­steinischer Zeitungsverlag, Flensburg), Evelyn Roll (leitende Redakteurin „Süddeutsche Zei­tung“, München), Dr. Klaus Rost (Chefredakteur „Märkische Allgemeine“, Potsdam), Werner Schwarzwälder (ehemaliger Chefredakteur „Süd­kurier“, Konstanz), Franz Sommerfeld (Chefre­dakteur „Kölner Stadt-Anzeiger“) sowie Dr. Uwe Vorkötter (Chefredakteur „Berliner Zeitung“).

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