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13. Mai 2002 | Allgemeines

Journalistenpreis der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis für fünf Journalisten

Festakt am 9. September im Schloss Bellevue in Berlin

Fünf Journalisten sind am 7. Mai 2002 in Berlin mit dem Journalistenpreis der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet worden. Der mit 6.000 Euro dotierte Preis in der Kategorie „Leitartikel/Kommentar/Essay“ ging an Regine Sylvester für ihren Beitrag „Die indiskrete Gesellschaft“ („Berliner Zeitung“). Ein brillantes Stück über den Verlust des Privaten, der sowohl auf das Konto der Medien geht, aber auch von solchen immer zahlreicher auftretenden Menschen provoziert wird, die um jeden Preis auffallen wollen.

Die ebenfalls mit je 6.000 Euro dotierten Preise in der Sparte „Allgemeines“ erhielten Wolfgang Büscher für seinen Artikel „Land der Väter“ („Die Welt“, Berlin), in dem er beschreibt, wie Bundeskanzler Gerhard Schröder als 57-Jähriger das Grab seines im Krieg gefallenen Vaters in einem rumänischen Dorf besucht; sowie Irena Brežnà für ihren Beitrag „Sammlerin der Seelen, der vergessene Krieg“ („Freitag“, Berlin), der eindringlich, differenziert und auch voller Hoffnung den Blick auf den fast vergessenen Krieg in Tschetschenien lenkt.

 

Peter Schwarz und Lothar Häring bekommen den Journalistenpreis der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis in der Kategorie „Lokales“. Schwarz („Waiblinger Kreiszeitung“) wurde preisgekrönt für sein Portrait eines Weggefährten von Außenminister Joschka Fischer mit dem Titel „Nicht versöhnt. Reinhard Gebhardt: Eine politische Biografie“, das den Wirrungen der großen Politik im Lokalen nachspürt. Häring schildert in seiner Reportage „Das Ende einer Schiedsrichter-Karriere“ („Schwäbische Zeitung“, Leutkirch) das Schicksal eines typischen Fußball-Schiedsrichters in der Provinz, dessen Leben sich schlagartig ändert.

 

Der renommierteste deutsche Journalistenpreis ist nach dem ehemaligen Chefredakteur des „Berliner Tageblatts“, Theodor Wolff, benannt und wird jährlich vom BDZV verliehen. In diesem Jahr wird der Preis 40 Jahre alt. Die Preisträger werden am 9. September bei einem Festakt im Schloss Bellevue in Anwesenheit von Bundespräsident Johannes Rau in Berlin geehrt. An der Ausschreibung hatten sich 376 Journalisten beteiligt.

 

Der unabhängigen Jury zum Theodor-Wolff-Preis gehören an: Gernot Facius (Autor „Die Welt“, Berlin), Dr. Helmut Herles (Chefkorrespondent „General-Anzeiger“, Bonn), Herbert Kolbe (Chefredakteur „Emder Zeitung“), Ralf Lehmann (Chefredakteur a.D., Hattingen), Stephan Richter (Chefredakteur Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag, Flensburg), Herbert Riehl-Heyse (leitender Redakteur „Süddeutsche Zeitung“, München), Dr. Klaus Rost (Chefredakteur „Märkische Allgemeine“, Potsdam), Jost Springensguth (Chefredakteur „Kölnische Rundschau“) sowie Dr. Uwe Vorkötter (Chefredakteur „Berliner Zeitung“).

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