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25. Mai 2009 | Allgemeines

Journalistenpreis der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis für fünf Journalisten

Nina Grunenberg für das Lebenswerk geehrt

Der Journalistenpreis der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis geht in diesem Jahr an fünf Journalisten: Den mit 6.000 Euro dotierten Preis in der Kategorie „Kommentar/Glosse/Essay“ hat die Jury Henning Sußebach für seinen Beitrag „Eine Liebe verschwindet“ („Die Zeit“, Hamburg) zuerkannt, in dem der Autor die Wirtschaftskrise entlang dem geänderten Verhalten der Deutschen zu ihrem sprichwörtlich liebsten Kind, dem Auto, beschreibt.

Die mit je 6.000 Euro dotierten Auszeichnungen in der Sparte „Allgemeines“ erhalten Bastian Obermayer für seinen Artikel „Bis zum letzten Schlag“ („Süddeutsche Zeitung“, München), der dramaturgisch hoch spannend und mit vielen medizinischen Details an einem persönlichen Schicksal das Problem Organspende themati­siert, sowie Thomas Scheen für seine Reportage „Aleksandr, der Bruchpilot“ („Frankfurter Allge­meine Zeitung“), in der der Autor den Alltag ehe­maliger sowjetischer Militärpiloten schildert, die von den Zeitläufen in den Kongo verschlagen wurden.

Regina Köhler („Berliner Morgenpost“) be­kommt den ebenfalls mit 6.000 Euro dotierten Journalistenpreis der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis in der Kategorie „Lokales“. In einem Rückblick über fünf Jahre berichtet sie in ihrem Artikel „Die Weihnachtsgeschichte von einem Kind, das in der Zehlendorfer Babyklappe lag“ und von einer Mutter, die es sich anders überlegte.

Der Preis für das Lebenswerk geht an Nina Grunenberg („Die Zeit“, Hamburg). Die Jury wür­digt sie als Autorin zahlreicher Feuilletons in the­matisch vielfältigen Sujets. In ihrer scharfsinnigen Analyse und der Tiefe ihrer Recherche sei sie Jüngeren ein Vorbild. Grunenbergs Beschreibun­gen komplizierter Sachverhalte aus Bildung und Wissenschaft seien immer ein Lesegenuss.

Der Journalistenpreis der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis ist die renommierteste Auszeichnung, die die Zeitungsbranche zu verge­ben hat. Sie erinnert an den langjährigen Chefre­dakteur des legendären „Berliner Tageblatts“, Theodor Wolff (1868 – 1943). Wolff musste 1933 vor den Nazis ins französische Exil fliehen, wurde dort verhaftet und der Gestapo ausgeliefert und starb 1943 im Jüdischen Krankenhaus in Berlin.

Die Auszeichnungen werden am 2. September bei einem Festakt in Berlin überreicht. Gastgeber sind der BDZV und die dpa Deutsche Presse-Agentur. An der Ausschreibung hatten sich 374 Journalistinnen und Journalisten beteiligt.

Der unabhängigen Jury zum Theo­dor-Wolff-Preis gehören an: Peter Stefan Herbst (Chefre­dakteur „Saarbrü­cker Zeitung“), Dr. Wilm Her­lyn (Chefredakteur Deutsche Presse-Agentur, Ham­burg), Bernd Hilder (Chef­redakteur „Leipziger Volkszeitung"), Chris­toph Irion (Chefredakteur „Reutlinger Ge­neral-Anzeiger“), Bascha Mika (Chefredakteurin „taz - die tageszeitung", Berlin), Ulrich Reitz (Chefredak­teur „Westdeutsche Allge­meine Zeitung", Essen), Stephan Richter (Chefre­dakteur Schleswig-Hols­teinischer Zei­tungsverlag, Flensburg), Evelyn Roll (leitende Redak­teurin, „Süddeutsche Zeitung", München) sowie Franz Sommerfeld (Mitglied des Vorstands Me­dien­gruppe M. DuMont Schauberg mit Zuständigkeit Redak­tion, Köln).

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