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17. Januar 2007 | Allgemeines

Journalistenpreis der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis ausgeschrieben

Bewerbungsfrist bis 15. Februar 2007

Der Journalistenpreis der deutschen Zeitungen - Theodor-Wolff-Preis für herausragenden deutschen Zeitungsjournalismus ist erneut ausgeschrieben: Journalisten, die sich um diesen Preis bewerben, müssen ihre Arbeiten bis spätestens 15. Februar 2007 eingereicht haben. Mit den fünf gleichrangigen und mit je 6.000 Euro dotierten Einzelpreisen werden Journalisten ausgezeichnet, die „das Bewusstsein für Qualität und Verantwortlichkeit journalistischer Arbeit lebendig erhalten“.

Je zwei Einzelpreise werden für Artikel aus den Kategorien „Lokales“ und „Allgemeines“ ausge­setzt; außerdem wird ein Preis für einen heraus­ragenden „Leitartikel/Kommentar/Essay“ ausge­lobt. Die Preisträger werden von einer unabhän­gigen, aus neun namhaften Journalisten beste­henden Jury ausgewählt und vom Kuratorium für den Theodor-Wolff-Preis bestätigt.

Bewerber, die aus allen Sparten des Journalis­mus stammen können, reichen einen Artikel, der zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 2006 in einer deutschen Tages-, Wochen- oder Sonntageszeitung erschienen ist, selbst oder durch Dritte ein. Wer schon einmal mit dem The­odor-Wolff-Preis ausgezeichnet wurde, kann sich nicht ein zweites Mal darum bewerben. Bewer­bungsunterlagen im Internet unter: www.theodor-wolff-preis.de.

Die Jury entscheidet am 15. Mai 2007 über die Preisträger; verliehen wird der Journalistenpreis der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis am 5. September. Der unabhängigen Jury gehö­ren an: Dr. Wilm Herlyn (Chefredakteur Deutsche Presse-Agentur, Hamburg), Bernd Hilder (Chef­redakteur "Leipziger Volkszeitung"), Bascha Mika (Chefredakteurin "taz - die tageszeitung", Berlin), Stephan Richter (Chefredakteur Schleswig-Hol­steinischer Zeitungsverlag, Flensburg), Ulrich Reitz (Chefredakteur "Westdeutsche Allgemeine Zeitung", Essen), Evelyn Roll (leitende Redakteu­rin, "Süddeutsche Zeitung", München), Werner Schwarzwälder (Chefredakteur a.D. "Südkurier", Konstanz), Franz Sommerfeld (Chefredakteur "Kölner Stadt-Anzeiger") sowie Dr. Uwe Vorkötter (Chefredakteur "Frankfurter Rundschau"). Mit­glieder des Kuratoriums für den Theodor-Wolff-Preis sind Dr. Thomas Löffelholz (Berlin), Hein­rich Meyer (Essen), Prof. Dr. Beate Schneider (Hannover), Prof. Dr. Bernd Sösemann (Berlin), Jost Springensguth (Köln), Prof. Dr. Dieter Stolte (Berlin) und Rolf Terheyden (Bocholt). Den Vor­sitz des Gremiums hat Hermann Neusser, Verle­ger des Bonner „General-Anzeigers“.

Der Journalistenpreis der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis ist die renommierteste Aus­zeichnung, die die Zeitungsbranche zu vergeben hat. Sie erinnert an den langjährigen legendären Chefredakteur des „Berliner Tageblatts“, Theodor Wolff (1868-1943). Wolff musste 1933 vor den Nazis ins französische Exil fliehen, wurde dort verhaftet und den Nazis ausgeliefert und starb im Jüdischen Krankenhaus in Berlin.

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