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16. Dezember 2008 | Allgemeines

Journalistenpreis der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis ausgeschrieben

Bewerbungsfrist bis 16. Februar 2009

Der Journalistenpreis der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis für herausragenden deutschen Zeitungsjournalismus ist erneut ausgeschrieben: Bewerber müssen ihre Arbeiten bis spätestens 16. Februar 2009 eingereicht haben. Mit den fünf gleichrangigen und mit je 6.000 Euro dotierten Einzelpreisen werden Medienmacher ausgezeichnet, die „das Bewusstsein für Qualität und Verantwortung journalistischer Arbeit lebendig erhalten“.

Auf der Grundlage der von Theodor Wolff ge­setzten Maßstäbe – demokratische und gesell­schaftspolitische Verantwortung, politischer Sen­sus, gründliche Recherche, eingehende Analyse und breite Information sowie Vorbildlichkeit in Sprache, Stil und Form – werden Beiträge ausge­zeichnet, die ein bedeutsames Thema behandeln oder wegen ihres Neuigkeitsgehalts und der Art der Präsentation für einen wachen Journalismus beispielhaft erscheinen. Hierfür eignen sich be­sonders die klassischen journalistischen Stilfor­men – Hintergrundbericht, Reportage, Feature, Kommentar, Glosse und Leitartikel.

Je zwei Einzelpreise werden für Artikel aus den Kategorien „Lokales“ und „Allgemeines“ ausge­setzt; außerdem wird ein Preis für einen heraus­ragenden „Kommentar/Glosse/Essay“ ausgelobt. Die Preisträger werden von einer unabhängigen, aus neun namhaften Journalisten bestehenden Jury ausgewählt und vom Kuratorium für den Theodor-Wolff-Preis bestätigt.

Bewerber, die aus allen Sparten des Journalis­mus stammen können, reichen einen Artikel, der zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 2008 in einer deutschen Tages-, Wochen- oder Sonntagszeitung erschienen ist, selbst oder durch Dritte ein. Jeder Bewerber kann einen Artikel oder eine Themenseite einreichen; wird eine Serie ausgewählt, so sollten an dieser nicht mehr als zwei Autoren beteiligt sein. Wer schon einmal mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet wurde, kann sich nicht ein zweites Mal darum bewerben. Die Unterlagen sind im Internet abrufbar unter www.theodor-wolff-preis.de.

Der unabhängigen Jury gehören an: Peter Ste­fan Herbst (Chefredakteur „Saarbrücker Zei­tung“), Dr. Wilm Herlyn (Chefredakteur Deutsche Presse-Agentur, Hamburg), Bernd Hilder (Chef­redakteur „Leipziger Volkszeitung"), Christoph Irion (Chefredakteur „Reutlinger General-Anzei­ger“), Bascha Mika (Chefredakteurin „taz - die tageszeitung", Berlin), Stephan Richter (Chefre­dakteur Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag, Flensburg), Ulrich Reitz (Chefredakteur „West­deutsche Allgemeine Zeitung", Essen), Evelyn Roll (leitende Redakteurin „Süddeutsche Zei­tung", München) sowie Franz Sommerfeld (Chef­redakteur „Kölner Stadt-Anzeiger"). Mitglieder des Kuratoriums für den Theodor-Wolff-Preis sind Dr. Thomas Löffelholz (Berlin), Heinrich Meyer (Es­sen), Prof. Dr. Beate Schneider (Hannover), Prof. Dr. Bernd Sösemann (Berlin), Jost Springensguth (Köln), Prof. Dieter Stolte (Berlin) und Rolf Ter­heyden (Bocholt). Den Vorsitz des Gremiums hat Hermann Neusser, Verleger des Bonner „Gene­ral-Anzeigers“.

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