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11. November 2003 | Ausland

Journalistenorganisationen gegen israelische Sicherheitsmaßnahmen

Als eine schwerwiegende Bedrohung für die Pressefreiheit und einen eklatanten Verstoß gegen die Rechte von Journalisten haben das Internationale Presse-Institut (IPI) und die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (RoG) die angekündigten Verschärfungen der Akkreditierungsregeln für Journalisten in Israel bezeichnet. Vom 1. Januar 2004 an sollen sämtliche Medienvertreter vom Inlandsgeheimdienst Schin Bet überprüft werden, teilte das Pressebüro der israelischen Regierung am 3. November 2003 mit. „Die Überprüfung der Anträge auf Presseausweise und die zwangsweise geforderte Zustimmung des Geheimdienstes Schin Bet für eine Akkreditierung sind absolut undemokratische Maßnahmen und schädlich für die Pressefreiheit“, urteilte RoG-Generalsekretär Robert Ménard. Mit den neuen Maßnahmen hätte letztlich der Geheimdienst die unangemessene Macht, darüber zu entscheiden, wer als Journalist arbeiten oder über die Palästinakonflikt berichten darf und wer nicht. Der Besitz eines Presseausweises ist für alle ausländischen und freien Journalisten verpflichtend, nur wer im Besitz dieses Dokuments ist, darf die israelischen Kontrollpunkte passieren und überhaupt aus den besetzten Gebieten berichten. Kontakt: RoG, Sabina Strunk, Telefon 030/6158585, E-Mail presse@reporter-ohne-grenzen.de.

 

Internet: www.reporter-ohne-grenzen.de

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