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07. August 2006 | Ausland

Journalistenmord in Burkina Faso ahnden!

Der Weltverband der Zeitungen (WAN) und das Weltforum der Chefredakteure(WEF) haben die Regierung Burkina Fasos aufgefordert, erneut mit der Untersuchung des Mordes an dem Journa­listen Norbert Zongo zu beginnen und seinen Mörder und dessen Beschützer anzuklagen. Zongo, investigativer Journalist und Redakteur der Wochenzeitung „L’ Indépendent“, war 1998 umgebracht worden. Die Vorwürfe gegen die einzige Person, die wegen dieses Verbrechens überhaupt angeklagt wurde, wurden jetzt fallen­gelassen. In einem Schreiben an den Justizmi­nister Burkina Fasos, Boureima Badini, machten WAN und WEF deutlich, das hier der Anschein erweckt werde, es würde politischer Druck auf den Gerichtsprozess ausgeübt. Damit verstärke sich der Verdacht, dass dem Killer Straffreiheit zugesichert worden sei. Vor diesem Hintergrund fordern WAN und WEF eine gründliche und un­parteiische Untersuchung. Der Mörder und all jene, die ihn schützten, müssten unverzüglich ihre gerechte Strafe erhalten.

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