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20. März 2002 | Ausland

Journalist von israelischen Soldaten erschossen

Nach dem Tod des italienischen Journalisten Raffaelle Ciriello am 13. März 2002 in Ramallah hat die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen die israelischen Behörden in einem Brief aufgefordert, sofort Untersuchungen zum genauen Tathergang einzuleiten und die Täter zu bestrafen. Der Korrespondent der Tageszeitung „Corriere della Sera“ wurde von israelischen Soldaten angeschossen und starb später an den Verletzungen. „Seit Monaten prangern wir an, dass israelische Soldaten für Schüsse auf Journalisten nicht zur Verantwortung gezogen werden. Heute ist eingetreten, was wir befürchtet haben: Ein Journalist wurde getötet“, erklärte dazu Robert Ménard, Generalsekretär der Organisation in Paris. Rafaello Ciriello war als Fotoreporter im Auftrag von „Corriere della Sera“ unterwegs. Am 13. März geriet er in die Schusslinie, als er über den Einmarsch der israelischen Armee nach Ramallah berichtete. Bereits am Tag zuvor hatten rund 30 Journalisten unversehens unter Beschuss gelegen, als sie von einem Hotelbalkon aus die Ereignisse im Flüchtlingslager von Al Amari beobachteten. Ein Sprecher der israelischen Armee entschuldigte sich später für den Vorfall und sagte, man habe die Journalisten mit palästinensischen Scharfschützen und ihre Kameras mit Gewehren verwechselt. Kontakt: Reporter ohne Grenzen, Telefon 030/ 6158585, E-Mail: kontakt@reporter-ohne-grenzen.de.

 

Internet: www.reporter-ohne-grenzen.de

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