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13. Mai 2002 | Ausland

Journalist in Russland erschossen

Die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (RoG) hat den russischen Innenminister Boris Gryzlow in einem Schreiben aufgefordert, den Mord an dem Journalisten Valeri Iwanow unverzüglich aufzuklären und die Täter zu bestrafen. Der Chefredakteur der Wochenzeitung „Toliaitinskoje obosrenie“ und Leiter des unabhängigen Fernsehsenders Lada-TV war am 29. April 2002 in Togliatti (Ural) erschossen in seinem Auto vor seiner Wohnung aufgefunden worden. Russland sei heute das gefährlichste Land Europas für Journalisten, erklärte dazu Robert Ménard, Generalsekretär der Organisation zur Verteidigung der Pressefreiheit in Paris. Journalisten riskierten ihr Leben, „wenn sie in den russischen Regionen Korruptionsaffären untersuchen“. Valeri Iwanow hatte eine Artikelserie über Korruption unter den Lokalbehörden veröffentlicht und dabei insbesondere den Bürgermeister von Togliatti unter die Lupe genommen. Dabei hatte der Journalist über die Veruntreuung öffentlicher Gelder und die Kontakte des Bürgermeisters zu kriminellen Gruppen und der Drogenmafia berichtet. Laut RoG sind zwei weitere Mitarbeiter von Lada-TV, Sergej Iwanow und Sergej Loginow, in den Jahren 2001 und 2000 ermordet worden. Kontakt: RoG, Telefon 030/6158585, E-Mail kontakt@reporter-ohne-grenzen.de.

 

Internet: www.reporter-ohne-grenzen.de

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